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Siege des französischen Machthabers niedergehalten, erst 1813ihre Früchte trugen; wie ferner der Graf Götzen auch von Wienaus, unablässig bemüht war, seinem Vaterlande nach Kräften nütz-lich zu werden.
Der genannte Graf war am 17. Februar in Wien einge-troffen, um, wie erwähnt, Verbindungen mit dem östreichischenKabinet anzuknüpfen und dasselbe zum Kriege gegen Frankreichzu bewegen. Bereits am 22. hatte der Graf eine Audienz beimKaiser, ohne einen entscheidenden Erfolg zu bewirken. Es hattesich eine Kriegs- und eine Fricdens-Partei in Oestreich gebildet,die sich zu jener Zeit noch die Wage hielten. Ein großer Theilder bedeutendsten Personen, beinahe das ganze Volk und die Ar-mee erwarteten und wünschten den Ausbruch des Krieges mit dergespanntesten Ungeduld; die geringste, für die preußische Sachegute, — falsche oder wahre — Nachricht wurde zu einer Artvon Volksfest. Der Graf gab daher die Aussicht zum BeitrittOestreichs, trotz der Hindernisse, die sich ihm entgegenstellten, kei-neswegs auf, und arbeitete vor allen Dingen darauf hin, dieschlcsischen Festungen zu erhalten, und alle Vorbereitungen zu einemAufstande in Deutschland zu treffen, der im Rücken der Franzosenlosbrechen konnte, wenn Oestreich zu den Waffen griff, und viel-leicht auch ohne den Beitritt dieses Staates, Deutschland rettete.
Nachdem die erforderlichen Kontrakte über 2000 Gewehre,Patrontaschen und alles zur Armatur und Bekleidung Gehörigeabgeschlossen und die allmälige heimliche Absendung eingeleitetworden war, sandte der Graf seinen Geheim-Sekretair Bein nachder bayreuthschen Grenze, um die Ausführbarkeit eines dem Kö-nige von einem bedeutenden Grundbesitzer vorgelegten, und vondem Monarchen genehmigten Projekts zu untersuchen, dasselbe zukonsolidiren und besonders den ökonomischen Theil zu leiten, zu-gleich durch zweckmäßige Schriften auf die öffentliche Meinung zuwirken. —
Ende Februars kam der Lieutenant Berswordt vom Infan-terie-Regimente Zweiffcl nach Wien und berichtete dem GrafenGötzen über die Verhältnisse in Franken. Es wurde ein Planverabredet, nach welchem mehrere Offiziere nach Westphalen, Hessen,
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