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vertrieben, indessen, da man auch hier die Abnahme des Feuersbei Glaß vernahm, so verschob man die gänzliche Vertreibungder bayerschen Besatzung aus Wartha, bis man den Angriff desMajors Losthin vernehmen würde, und postirte sich auf dem Giers-dorfer Kapellenberg, von dem man die ganze Gegend überschauenkonnte. Als nun der bayersche Major Bernclau mit der Besatzungaus Frankcnstein zur Hülfe von Wartha anrückte, so rieth deranwesende Gutsbesitzer Graf Götzen zum Rückzüge, der auch ohneVerlust bewerkstelligt wurde.
Das Gefecht am 17. April kostete den Preußen an Gefan-genen und Vermißten: 9 Offiziere, 28 Unteroffiziere, 406 Schützenund Gemeine; an Todten und Verwundeten: 3 Offiziere, 4 Unter-offiziere, 31 Gemeine. Unter den Verwundeten befand sich derLieutenant Frankenberg, welcher mit einigen gesammelten Husarendie feindliche Kavallerie vom Verfolgen abhalten wollte, umringtund schwer verwundet wurde, sich aber dennoch durchschlug, undnach einigen Tagen, in den betäubenden Schmerzen der Kopf-wunden, freiwillig sein Leben endete.
Man war allgemein empört über das Verhalten einiger Ab-theilungen in dem Gefecht bei Hassitz, daher der Graf Götzen,gewissermaßen zur Beruhigung der übrigen Mannschaft, befahl,daß diejenigen Husaren, welche zuerst umgedreht waren, mit Gas-senlaufen bestraft und den Arbeitskompagiiicn abgegeben werdensollten. Zur Entschuldigung des Verhaltens der Mannschaft desBataillons von Kröpf wurde angeführt, daß man beim Ausmarschderselben nur 24 Patronen pro Mann mitgegeben hätte, und diesebereits verfeuert gewesen wären, als der Angriff der feindlichenKavallerie erfolgt sei. — Der General Lefebvre erbot sich, dieGefangenen dieses Bataillons gegen Mannschaften auszuwechseln,welche noch in Neiße gefangen saßen, indessen lehnte der General-Gouverneur dies Anerbieten ab, da ihm an den Südpreußennichts gelegen war. ')
1) Unter den vielen Braven, welche sich in diesem unglücklichen Ge-fecht auszeichneten, erwähnen wir nur des Artillerie-Unteroffiziers Stößer unddes Musketiers Schubert. Der Erstere hatte sich schon im Gefecht bei