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Gefecht mit den feindlichen Vorposten. Der feindliche GeneralSiebein rückte von jenseits Wartha mit 4 Komp. des 6. baper-schen Regiments und einigen Chevaurlegers vor. In dieser Zeittraf der Rest der Kompagnie Polczinski ein, welche am Nach-mittage des 15. einen Geldtransport nach Silberberg gebrachthatte, in der Nacht zurückmarschirt war, und während dieser Zeitmit den Umwegen 5 Meilen zurückgelegt hatte, aber dennoch bat,mit Theil an dem Gefecht nehmen zu dürfen.
Da der Feind nicht recht anbeißen wollte, befahl der GrafGötzen einen langsamen Rückzug, aber die große Straße freizu-lassen, um sogleich mit der Artillerie und dem Soutien vorgehenzu können. Der Feind folgte, und breitete sich hauptsächlich aufdem in der linken Flanke des Grafen Götzen liegenden Waldeaus. Das Soutien brach leider zu früh vor; die feindlichen Ti-railleurs bemerkten es alsbald, und der General Sicbein tratohne Weiteres den Rückzug an. Der Major Görtz mit der Ka-vallerie verfolgte den Feind zwar so rasch als möglich, doch er-reichte dieser sehr bald ein für ihn günstiges Terrain, welches ihnder Wirkung der Kavallerie entzog. Es wurden etwa 20 Ge-fangene eingebracht. Der preußische Verlust bestand in 5 Todtenund 15 Verwundeten. ') —
Bei der Rückkehr nach Glatz erhielt der Graf Götzen dieNachricht von dem unglücklichen Ausgang des Gefechts bei Adels-bach, und sandte sogleich mehrere Offiziere nach dem Gebirge ab,um die Versprengten zu sammeln; die Kavallerie ging vor, umdie zusammengebliebenen Abtheilungen aufzunehmen. —
Für die preußischen Angelegenheiten war das Gefecht beiAdelsbach von den betrübendsten Folgen, da hiedurch nicht alleindie Früchte des glücklichen Gefechts bei Kanth verloren gingen,sondern nun auch alle Hoffnung zum Entsatz entschwunden schien.Der Graf Götzen hatte die Absicht gehabt, durch die eroberten
1) Nach dem feindlichen Bericht hat der bayersche Lieutenant Besserermit 18 Chevaurlegers, vvu der Bedeckung des französischen Generals He-douville, welcher zufällig zur Rekognosziruug gegen Glatz vorgeritten war,in die 120 Pferde starke Kavallerie des Majors Görtz eingehanen, und sieim Anfange des Gefechts bis Eichau zurückgejagt.