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der Schanze Nr. 1. wurden vorläufig durch die unberittenen Ka-valleristen besetzt.
Außerdem besetzten von der Garnison: das 4. BataillonAlvenslebcn und 1 Invaliden-Kompagnie den Schäferbcrg, das3. Bataillon Grawcrt, die Mineurs und Handwerker die Haupt-festung, das 5. Bataillon Alvensleben und 2 Jnvaliden-Komp.die Stadtbefestigung vom Böhmischen bis zum Frankcnsteincr Thor,und das 4. Bataillon Grawert die Stadtwcrke vor dem Fran-kensteiner Thor, zusammen in der Stärke von 2423 Mann, sodaß die Garnison incl. leichter Truppen und 372 Unbewaffnetcr,aber crcl. 400 Kranker, aus 6050 Mann bestand.
In der Nacht zum 21. Juni bewarf der Feind von derHöhe hinter dem Fockenbusch das Lager mit Granaten, was zurFolge hatte, daß die meisten Arbeiter vom Lande entliefen, undda man ihrer nicht sogleich wieder habhaft werden konnte, dieArbeit augenblicklich gänzlich unterbrochen wurde. Wenn manauch sogleich einige hundert Arbeiter und Bürger von Glatz, dieeigentlich zum Abhauen des Getreides um die Festung bestimmtwaren, und so viel Solvatcn zum Schanzen anstellte, als mitSchanzzeug versehen werden konnten, so war doch vorauszusehen,daß die Verschanzungen nicht in der Solidität beendet werdenwürden, die man ihnen hatte geben wollen, und die sie auch ha-ben mußten, wenn sie ihrem Zweck vollständig entsprechen sollten.Vor allen andern Arbeiten wurde geeilt, die Anstauung des Hans-dorfcr Wassers zu dem bereits besprochenen Zweck zu beenden,und befohlen, statt der Verbindungsgräben zwischen den Schan-zen, wegen Mangels an Zeit, nur Eggen zu legen, die Schanzenselbst aber mit leichten Barrieren zu schließen, um wenigstens ge-gen das Eindringen der Kavallerie gesichert zu sein, endlich dasPflaster in der Stadt aufzureißen, und alle brennbaren Stoffevon den Böden der Häuser zu entfernen.
Mit Anbruch des 21. defilirte der General Vandamme, ver-stärkt durch die französischen Chasseurs, von Giersdorf her, über-schritt die Steine bei Birchwitz, legte sein Hauptquartier nachPischkowitz, und nahm bald darauf allmälig von allen Vorwer-ken Besitz, welche Glatz von der Westseite umgaben, so wie von