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aussagte, trug das Gepräge der Wahrheit. Er war in denSchlachten bei Heilsberg und Friedland gewesen, gestand aufrich-tig, daß die Franzosen bei Heilsberg geschlagen, der General Ben-nigsen sich aber freiwillig zurückgezogen, daß die Schlacht beiFriedland sich unerwartet mit einem kleinen französischen Korpsengagirt habe, die Russen aber ihren anfänglichen Vortheil nichtverfolgt, sondern Napoleon Zeit gelassen hätten, jenes Korps an-sehnlich zu verstärken, daß der Sieg aber, trotz der ungünstigenStellung, durch die Tapferkeit der Russen unentschieden gebliebenwäre, wenn diese nicht auf ihrem linken Flügel eine Batterie zu-rückgenommen hätten, wodurch einer französischen Kolonne gestat-tet wurde, aus dem Walde auf dem rechten Flügel zu debouchi-ren, mit einer starken Batterie die russischen Linien zu enfiliren,und zum Rückzüge zu nöthigen, den der General Bennigsen un-unterbrochen über den Pregel bis hinter die Memel fortsetze, daßhierauf Königsberg von den Franzosen besetzt worden, und einWaffenstillstand jeden Augenblick zu erwarten sei. Der Parla-mentair bot hierauf im Namen Jerome's einen 4wöchentlichenWaffenstillstand unter der Bedingung an, daß nach Ablauf des-selben Glatz und Silbcrberg übergeben würden, wenn diese Festun-gen nicht während desselben entsetzt, oder bei der Haupt-Armeeein Waffenstillstand oder der Friede geschlossen worden sei. DerGraf Götzen erwiederte, daß wenngleich es ihm scheine, als seidie russische Armee bei Friedland wirklich geschlagen, sie doch nochnicht vernichtet sei, daß er ferner wohl vom Könige authorisirtworden, die Kommandanten zur Erfüllung ihrer Pflicht anzuhal-ten, nicht aber sie zur Verletzung derselben aufzufordern, daß erselbst, in Betreff von Glatz, ohne die Zustimmung der Stabsoffi-ziere, auf keine Unterhandlungen eingehen könne.
Nach der Rückkehr befahl der Graf Götzen dem Komman-danten von Glatz, Obersten Glcissenberg, dem Mineur-Obersten Al-bert und dem Kommandanten des Schäferberges, Oberst-LieutenantBraun, in einem Mémoire an den König über die Mittel zueiner kräftigen Vertheidigung zu berichten, und zugleich gegen ihnsich zu äußern, was von einer Vertheidigung ohne Hoffnung aufEntsatz zu erwarten, für das Interesse des Königs und des