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Zweiter Theil. Vierter Band.
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dirwerk und des Amtes Altstadt, welche massiv erbaut waren —aus Fachwerk oder auch nur aus Holz.

Das Terrain zunächst der Festung ist Niederungs-, größten-jheils Wiesen- oder Bruchland, das namentlich im Frühjahr undHerbst, durch die sich stark ansammelnden Tagewasser, die we-nig oder gar keinen Abfluß haben, gänzlich versumpft und fürTruppen unpassirbar ist. Hierdurch, und durch die möglicher-weise noch zu bewerkstellenden Ueberschwemmungen, wurde ringsum die Festung ein, westlich und östlich an die Dünen längs derOstsee sich anschließender Terrainhinderniß-Gürtel gebildet, der dieAnnäherung zur Festung nur auf sehr wenige, bestimmt vorge-zeichnete Wege beschränkte, die von der Besatzung bei angemesse-ner Stärke gehörig im Auge behalten, einen gewaltsamen An-griff fast unmöglich und einen förmlichen Angriff sehr beschwerlichmachten.

Die Terrain-Beschaffenheit auf dem linken Ufer der Persantein dem sogenannten Siederlande war von der Art, daß abge-sehen davon, daß die Front Geldern überhaupt wohl nicht zurAngriffsfront gewählt werden dürfte, sich das Approchiren vonselbst verbot.

Auf dem Terrain-Abschnitt am rechten Ufer der Persantesüdlich der Matzwiesen, dem sogenannten Hohen- oder Kloster-felde, traten bei der hohen Lage desselben den Belagerungsarbeitenanfänglich keine besonderen Schwierigkeiten entgegen, jedoch beimKörliner-Damm angekommen, würde bei gehörigen Voranstaltenvon Seiten der Garnison, das weitere Vordringen schwer zu über-windende Hindernisse gefunden haben.

Es blieb somit eigentlich nur noch der Abschnitt östlich derFestung und nördlich der Matzwiescn, das sogenannte Binnen-feld, zu dem förmlichen Angriff übrig. — Von dem schmalen, wenigerhabenen Terrain der Lauenburger-Vorstadt und der Wiesen dessogenannten Frauenmarkts im Osten der Festung betritt man eindurchschnittlich kaum 12 —15' über dem Spiegel der Ostsee er-habenes, ebenes Terrain von 2000 Schritt Länge und Breite,das vom Fuß der längs der See hinlaufenden Dünenkette, so-wohl in der Richtung der Lauenburger-Vorstadt als der Matz-