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linls am Kreyer-Bach ausdehnte und dadurch verhinderte, daßvon irgend einem Punkte Unterstützung herangezogen werden konnte,richtete er seinen Haupt-Angriff auf die nahebei liegende Neu-mühle, und beschoß dieselbe eine Zeit lang mit seiner Artillerieohne Wirkung. Der Versuch, mit Brettern und Leitern den da-selbst nur schmalen Bach zu überschreiten, brachte ihm zwar durchdie in die Mühlengebäude hineingeworfenen 18 Jäger und Schü-tzen Verluste bei, konnte jedoch nicht verhindert werden, als es ge-lungen war, die Mühlräder zu zerschießen und die Mühle zumStehen zu bringen. Der Volontair Kayser sah sich genöthigt,den Rückzug anzutreten. Der 1 Pfänder hatte gar keinen Effektgehabt, da er die feindliche Artillerie nicht erreichen konnte. DasFeuer bei Neubrück hatte die rückwärts kantonirende Schill'scheKavallerie allarmirt; sie war auf Charlottenhof vorgerückt, um dieRückgehenden aufzunehmen. Eine Schwadron wurde links in dieRichtung auf Gandelin detaschirt, um dem verfolgenden Feind vonden deckenden Höhen her überraschend in die rechte Flanke zu fal-len. Vor der in der Front anrückenden Kavallerie zog sich in-dessen der Feind auf Neubrück zurück, und nur die detaschirteSchwadron hatte ein kleines Gefecht mit dem Feinde zu bestehen,der sich nach Gandelin zurückzog und den Ort besetzte ' ).
Schill zog sich hinter den Spie-Bach, und als der Feindam 1. März gegen Spie vorrückte, in die Position von Sell-now ab.
Die Ruhe, welche das Schill'sche Korps durch das unerwar-tete und nicht aufgeklärte langsame Vorgehen des Feindes genossen,hatte es einigermaßen von den früheren großen Anstrengungen er-holen und reorganisiren lassen. Das durch die letzten Gefechte
1 ) Es wird wohl der Verlust des Ueberganges bei Neubrück dem Lieu-tenant Flcmming vom Depot des Regiments Bailliodz-Kürasfiere zugeschrie-ben, der einem cingetroffenen Parlamcntair eine Furth durch den Kreyer-Bach gezeigt habe, welche Furth nun von den feindlichen Truppen zumUebergange benutzt worden sei. Lieutenant Flemining koinmandirte indessendie Vorposten auf dem rechten Ufer der Persante und ein Parlamentair istan diesem Tage nicht nach der Festung gekommen.