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taillone waren noch in den Reihen derselben; erst als der Feindsich näherte, wußten sie sich aus dem Staube zu machen. Beiden zahlreichen Ranzionirten, die eingestellt worden waren, konntedie Disziplin noch keine genügende sein, und der Hinzutritt derSchill'schen Truppen war nicht geeignet, in dieser Beziehung gün-stig zu wirken. Der gemeine Mann glaubte aber nebenbei, nachden vorangegangenen unglücklichen Tagen, sich von seinen Vor-gesetzten verrathen und verkauft, und mußte gleichfalls erst durchThaten von dem Gegentheil überführt werden.
So thaten sich dem Obersten Lucadou überall Schwierigkeitenauf, die überwunden werden mußten, bevor alle Kräfte, welche zurVertheidigung von Kolbcrg bereit waren, zur Geltung kommenkonnten. Das Beseitigen derselben wurde ihm aber noch beson-ders erschwert durch die mangelhafte Unterstützung, die er im In-genieur fand, durch den Mangel an Mannschaften, welche bei denvielfältigen Arbeiten, welche nothwendig wurden, zur Leitung undBeaufsichtigung hätten benutzt werden können.
Die Stärke der Besatzung von Kolberg wird zur Zeit etwa' 4000 Mann, ohne das Schill'sche Korps, aber incl. Kranker, be-tragen haben, doch trafen noch fortgesetzt Ranzionirte ein; aberauch die Verluste durch Gefechte und Desertion waren nicht un-bedeutend, so daß sich schwer zu irgend einer Zeit eine bestimmteZahl angeben läßt. Zu Gunsten der Vertheidigung sprach nebender offenen Verbindung zur See, die bereits dargestellte günstigeGestaltung der Umgebung von Kolberg, welche abgesehen von derTrennung durch die Persante, auch an sich eine enge Einschließungbei gehöriger Aktivität der Besatzung bedeutend erschwerte, wennnicht starker Frost alle Annäherungs-Hindernisse zugänglich machte.
Die zur Einschließung bestimmten feindlichen Truppen unterdem General Tculiö, scheinen im Verhältniß zu ihrer Aufgabenur schwach gewesen zu sein, da wohl gleich in den ersten Tagendas Garde-Füsilier- und das 15. Chasseur-Regiment nach Thornabgerückt sein dürften, wohin sie durch einen wiederholten BefehlNapoleons vom 24. Februar gerufen worden waren. Es wärennach diesem nur zurückgeblieben: das 1. und 2. leichte- und das1. Linien-Infanterie-Regiment Italiener und 1 oder 2 zusam-