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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Moor und Bruch, doch war zur Zeit die Brücke über den Spie-Bach zerstört und mehrere andere Brücken über Moorgräben muß-ten überschritten werden, um nach Neu-Borck zu gelangend

Nach Angabe des Hauptmanns Waldenfels sollte ein Re-. tranchement auf dem Kartoffelberge angelegt werden, das einehinten offene Front nach dem Prinzen-Damm und eine Flankenach der Persante bildete, während man sich auf dem Kautzen-berge, jenseits des Bruches, mit der Anlage einer kleinen Fleschezum Schutz eines Vorpostens begnügen wollte. Unter die Brückeüber den den Prinzen-Damm durchschneidenden Graben, sollteneinige gefüllte Bomben gelegt werden. Hätte die Arbeit der Ver-schanzung zu einer Zeit begonnen, wo kein Frost mehr zu erwar-ten war, so wäre die Anlage einer solchen offenen Linie zu recht-fertigen gewesen; indessen Ende Fxbruars unter diesem Breiten-grade hätte man aus mehr Schutz für die Besatzung des PostensBedacht nehmen können, oder von Hause aus bestimmen müssen,daß bei eintretendem heftigen Frost der Posten sich nur als einstarker Vorposten zu betrachten, und beim überlegenen Angriff desFeindes sofort die Verschanzungen zu räumen habe.

An demselben Tage beschloß man auch auf dem rechten Uferder Persante, auf dem hohen Berge im Klosterfelde, über z Meilevom Glacis der Lauenburgcr-Front entfernt, eine alte, verfalleneRedoute wieder herzustellen, um den Vorgang auf den Straßenvon Körlin und Köslin zu beherrschen. Gegen diese letztere Ar-beit scheint der Ingenieur-Lieutenant Fehrcntheil, der damit beauf-tragt wurde, eingewandt zu haben, daß man den vorgesetzten Zwecknur vollständig erreichen könne, wenn man sich im Stande fühle,wiederum eine Aufstellung wie im Jahre 1761 einzunehmen, dazuaber ein Korps gehöre, wie das des Prinzen von Württembergin jenem Jahre. Die hohe Bergredoute konnte, bei der bedeuten-den Entfernung von der Festung, unter den augenblicklichen Um-ständen nicht gehörig unterstützt werden, und es scheint, man hättezweckmäßiger verfahren, sich auf der Südseite der Matzwiescn vor-läufig nur das Debouchee über den Körliner-Damm zu sichern,indem man über denselben auf die Höhe mit Werken vorging,welche der Besatzung gewissermaßen zum Brückenkopf dienten, und