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Zweiter Theil. Vierter Band.
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durch das von dort aus gegen Stolpe agirende Krockow'sche Frei-korps eine Verbindung anzuknüpfen und die Landstriche in jenerRichtung von den Streifereien der polnischen Insurgenten zu be-freien. Daß der Feind in dieser Zeit bereits die Einschließungvon Danzig in Ausführung gebracht hatte, war nicht bekannt ge-worden.

Nach dem Abgänge der Kavallerie, deren Schicksale späterberichtet werden sollen, wurde auf dem rechten Ufer der Persantceine Vorposten-Aufstellung von schwachen Infanterie-Abtheilungenlängs der Höhen südlich der Matz- und Radewiesen angeordnet.Altstadt und Bullenwinkel wurden besetzt, und der größere Theildes Kürassier-Depots zum Soutien in der Lauenburger Vorstadtuntergebracht.

Die wiederholten Angriffe des Postens von Neu-Borck. woseit dem Gefecht am Kolberger-Deep der Volontair Kapser mit60 Schützen stand, veranlaßten die weitere Verstärkung desselben,so daß die Schill'schen Truppen auf dem linken Persante-Ufcram 9. März folgende Aufstellung hatten:

in Sellnow 1j Kompagnie Infanterie, unter dem Lieute-nant Gruben, \ Kompagnie Jäger und 3 Kanonen; Posten aufdem Kautzenberge;

in Neu-Borck die Kompagnie Quistorp, { Kompagnie Jä-ger, 1 — 1 Pfünder;

in Alt-Borck 60 Schützen unter dem Volontair Kapser,\ Kompagnie Jäger und à Schwadron Elderhorst;

im Kolberger-Deep die Kompagnie Falkenhapn, 30 Jä-ger der Kompagnie DvbrowolSki, unter dem Lieutenant Fischer,und 2 Geschütze;

in Alt-Werder in Reserve 40 Mann Infanterie, unterdem Lieutenant Pannwitz, und ^ Schwadron unter dem LieutenantGraf Wedcll.

Die Arbeit auf dem hohen Berge war nur sehr langsamvorgeschritten, obgleich die Bürgerschaft von Kolberg mit dem größ-ten Eifer daran Theil nahm. Bereits am 10. März machte derFeind den Versuch, sich des noch immer unvollendeten Werkesdurch Granatfeuer zu bemächtigen. Der Angriff mißlang, doch