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Wort bekommen hatte, eilte er nach der Hauptwache und ließ aufeigene Verantwortung Allarm schlagen. Der Hauptmann Wal-denfels rückte alsbald mit 2 Kompagnien gesammelter Grenadiere,denen 2 Kompagnien des 3. Musketierbataillons von Owstienzum Soutien folgen sollten, in Gemeinschaft mit Schill zum Gal-genthor hinaus, als auch der Tag anbrach und die Lage der Dingemehr zu übersehen war. Der bis in den Geschützbercich vorge-drungene Feind wurde aus den dahin gerichteten Fronten heftigbeschossen, während die Bastione Kleve und Magdeburg ihr Feuergegen die Batterie vor der Altstadt eröffneten und bald ein Ge-schütz demontirten.
Der Feind wurde durch das wirksame Feuer abgehalten wei-ter vorzudringen und räumte das eingenommene Terrain im Sie-derlande als der Hauptmann Waldcnfels, dem sich der Rest derBesatzung von Sellnvw und ein Detaschement Kürassiere aus derGelder-Vorstadt unter dem Lieutenant Flemming anschlössen, vor-brach. Auch das Gradirwerk wurde vom Feinde verlassen, sobaldder Lieutenant Rüllmann, der vom Kolberger-Deep her auf Be-fehl des Lieutenants Gruben beim Vernehmen des heftigen Feuersden Rückmarsch nach der Mapkuhle angetreten, und sich mit derSchwadron Elderhorst und dem Jnfanterie-Detaschcment aus Alt-werder vereinigt hatte, in seiner linken Flanke erschien. DenMarsch auf das Gradirwerk richtend, schloß sich der LieutenantRüllmann dem Hauptmann Waldenfels an und folgten beide demFeinde, der sich nach dem Fichtkamp zurückzog, wo das Gefechtzum Stehen kam. Hier schloß sich auch der Volontair Kayseraus Alt-Borck an. Die Schwadron Elderhorst, welche demLieutenant Rüllmann nicht in dem dortigen Terrain über dasGradirwerk hatte folgen können, ging wiederum auf Alt-Wer-der vor.
Nach heftigem Gefecht räumte der Feind auch den Fichtkampund zog sich auf die Höhe von Sellnvw zurück, die mit einigemGeschütz besetzt wurde. Der Hauptmann Waldenfels und Schillbeschlossen, den Angriff weiter fortzusetzen. Um die Infanteriebeim Angriff von Sellnvw nicht zu großen Verlusten auszusetzen,da sie in der Front von den daselbst aufgestellten Geschützen, in