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Zweiter Theil. Vierter Band.
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kühle nicht nur verschanzen, sondern auch vertheidigen mußte, sohatte sie auch nur wenige Ruhe, und die ihr gegeben werdenkonnte, fand sie in den Allarmschuppcn und Bivouaks, die erstspäter in Hüttenläger umgewandelt wurden, nur sehr unvoll-kommen. —

Es ist wohl über die Unzweckmäßigkeit der Maykuhlen-Be-festigung gesprochen worden, indessen in einem so verwickelten, starkgewellten Terrain, wie das des rechten Flügels, und bei einemaus Flugsand bestehenden Boden, der nach jedem Sturm demTerrain eine andere Gestalt giebt, alle Hindernisse verweht unddie befestigten Linien einebnet, möchte es schwer sein, andere pas-sagère Annäherungs-Hindernisse anzugeben, die dem Vorgehen desFeindes ernsten Widerstand entgegensetzen konnten. Ob man sichweiter rückwärts an geeigneter Stelle nicht durch Blockhäuser hätteeine Replistellung bilden können, würde sich erst aus einer genauenRekognoszirung an Ort und Stelle ermitteln lassen. An Holzzu solchen Blockhäusern möchte es wohl kaum gefehlt haben, wennes auch nicht allen Bedingungen entsprach, die man unter gün-stigeren Umständen zu stellen berechtigt ist, indessen man glaubtewohl, das disponible Material anderweitig noch zweckmäßiger ver-wenden zu müssen.

Zur Verbindung der Maykuhle mit dem rechten Ufer derPersante diente anfänglich eine schwimmende Brücke beim Lizent-Hause, eigentlich nur für Fußgänger bestimmt; später wurde einetragfähigere von großen Booten erbaut. Wenn auch ein Brücken-kopf in dem vorliegenden Terrain seine Schwierigkeiten habenmochte, so wäre doch vielleicht ein Pallisaden-Tambour zur Siche-rung der Brücke zweckmäßig gewesen; indessen weder das Einenoch das Andere wurde gearbeitet und ebenso wenig an eine gc-deckte Geschützaufstellung hinter der Brücke gedacht, um dem Feindebei der Wegnahme der Maykuhle das unmittelbare Folgen überdie Brücke zu verbieten.

Da das Gefecht am 19. März gezeigt hatte, daß sich derFeind mit Leichtigkeit des Gradirwerks bemächtigen konnte, sowurden auch hier alsbald die nöthigen Vorkehrungen getroffen.Das in der Mitte des Gradirwerkes, hart an der östlichen Seite

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