Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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und 56 Mann fielen, ebenfalls meist verwundet, dem Feinde indie Hände.

Sogleich ging der Feind an die Zerstörung des Werkes undan die Herstellung eines Logements in dem Kchlgraben; seine Ge-schütze feuerten gegen die Festung und eine Postenlinie wurde nachdem Strande gezogen. Was sich aus der Schanze gerettet, hattesich nach dem Pulverschuppen Nr. 3. geworfen. Von dem bereitsarmirten Blockhause k. und dem Pulverschuppen Nr. 4. wurde derFeind beschossen.

Der Major Gneisenau befand sich auf dem Wall als dieersten Schüsse fielen und sobald er den Fanal brennen sah, sandteer den disponiblen Rest des 2. pommerschen Reservebataillonsund die Kürassiere zu dem Lauenburger-Thore hinaus, um demFeinde in die linke Flanke und den Rücken zu gehen; 2 Kom-pagnien des 3. Bataillons von Owstien aus dem Münver-Thor,um die rechte Flanke des Feindes zu nehmen. Der Rest der Fü-siliere, die Jägerkompagnie Dobrowolsky und \ Schwadron desSchill'schen Korps wurden längs des Strandes gesandt, um dortden Feind im Zaum zu halten. Der Hauptmann Walvenfelsmit 500 Grenadieren sollte als Reserve folgen.

Der Lieutenant Stückradt kam mit 40 Mann des pommer-schen Reservebataillons zuerst an; ihm schloffen sich die aus derSchanze Geretteten an. Mit seinem kleinen Haufen unternahmder brave Offizier den Angriff der Schanze, in der sehr richtigenAbsicht, den Feind zu beschäftigen und ihn an der Zerstörung derArbeiten zu hindern. Er mußte sich aber endlich zurückziehen undsetzte sich auf den rechten Flügel der anrückenden Grenadiere.

Während dessen hatte der Feind am Strande den Pulver-schuppen Nr. 4. angegriffen, worin ein ausrangirter 4Pfänderstand. Hier kommandirte der Lieutenant Bvrcke vom 3. Batail-lon von Owstien. Die Vertheidigung war kräftig und der Feindwurde verjagt. ,

Der Hauptmann Walvenfels hatte seinen Angriff geordnet.Das Grenadierbataillon entwickelte sich etwa 400 Schritt vomWolfsberge und ging deployirt, ohne einen Schuß zu thun, inschnellem Schritt zum Sturm vor. Aus dem gearbeiteten Loge-