Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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Siebenun-Manzigstes Kapitel.

Von der Eröffnung -er förmlichen Belagerungbis zur Eroberung des Wolfsberges am11. Juni.

Nach dem Gefecht in der Nacht zum 18. Mai war es dieerste Sorge der Garnison, die vom Feinde angerichteten Zerstö-rungen an der Wolfsberg-Schanze — die zu Ehren der tapfernGrenadiere fortan die Grenadier-Schanze genannt wurde — aus-zubessern, und mit der größten Anstrengung an der Verstärkungdieses wichtigen Werkes zu arbeiten, da mit Sicherheit voraus-zusehen war, daß der Feind kein Mittel unversucht lassen würde,sich desselben zu bemächtigen. Bei dem augenblicklich gegen einengewaltsamen Angriff durchaus nicht gesicherten Zustand der Schanze,war es wichtig, daß wenigstens die bedeckten Saillants schnell soweit hergestellt wurden, daß die darin aufgestellte Mannschaft nichtmit dem Feinde handgemein werden konnte. Sie gediehen auch,da Mes bereits vorbereitet war, noch am löten so weit, daßjeder Saillant einen 12Pfündcr aufnehmen konnte. Zur Bestrei-chung des Einganges der Schanze wurde außerdem noch ein6 Pfänder aufgestellt und am folgenden Tage wurde die Anzahlder Geschütze noch durch 1 —12Pfünder und 1— 6Pfünder ver-mehrt, und der Anfang mit der Fraisirung der Berme und derAnlage der Wolfsgruben gemacht. Die in der Nacht zum lötenim Gefecht gewesenen Truppen — also beinahe die halbe Gar-