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Zweiter Theil. Vierter Band.
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baldige Verlust der noch immer unvollendeten Grenadier-Schanzevorauszusehen war, wurde der Bau der sogenannten Ziegel-Schanze r. beschlossen. Auf einer Anhöhe, 1500 Schritt hinterdem Wolfsberge belegen, sollte sie, nach dem Verlust desselben,dem weiter» Vordringen des feindlichen rechten Flügels aberma-lige Schranken setzen und das Terrain zwischen dem Bastion Preu-ßen und dem Strande bestreichen. Ein Fundament, auf welchesman bei der Arbeit stieß, erschwerte den Fortgang des Baues,so daß die Schanze am 2. Juli, bei Aufhebung der Belagerung,noch nicht ganz vollendet war.

Gleichzeitig mit diesen Arbeiten, die sämmtlich in der Zeitvom 18. Mai bis 11. Juni theils begonnen theils projektirt wurden,ließ der Major Gnciscnau es sich angelegen sein, die Angriffs-front selbst in den möglich tüchtigsten Vertheidigungszustand zusetzen, namentlich mit der Pallisadirung eifrigst fortfahren. —

Die Stärke der Garnison betrug in dieser Zeit gegen 6000Mann, da noch fortwährend Ranzionirte eintrafen.

In der Nacht zum 20. Mai vervollständigte der Feind diebereits begonnenen Laufgräben und die Redoute Nr. 16. und er-öffnete aus dem Klosterfelde, 700 Schritt vor dem Fort Napo-leon und 1200 Schritt vor dem Blockhause auf dem Körliner-Damm eine 700 Schritt lange Parallele, zu welcher 4 Boyaurführten, und ctablirte hart an der Matzwiescn-Ueberschwemmungeine kleine Haubitzbatterie Nr. 17., die durch eine Kommunikationmit dem nördlich vom Matzteiche über den Wiesengrund führen-den Damm, verbunden wurde. Am 20. Mittags wurde mandrei englische Fahrzeuge gewahr. Es waren zwei Kauffarthey-schiffe unter der Bedeckung einer englischen Brigg mit den demHauptmann Petersdorf überwiesenen Gewehren, Säbeln x.

In der Nacht zum 21. Mai griff der Feind mit großer Ueber-legcnheit die Vorposten vor dem Wolfsberge an und drängte sie ausihren Logements bis zu den Blockhäusern zurück. Durch heran-rückende Verstärkungen zurückgeworfen, konnte der Feind jedochnicht mehr aus den eroberten Logements vertrieben werden, unddie Besatzung mußte sich bequemen, neue Logements für ihreVorposten einzurichten. Während dieses Gefechts war der Feind