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von einem Soutien gefolgt, vor. Als sie in die Höhe der nochimmer nicht vollendeten Ziegel-Schanze gekommen waren, wandtensie sich links zum Sturm der Schanze. Ein Theil der Besatzung— 100 Grenadiere — ging dem Feinde aus der Schanze miteiner Kanone entgegen. Wirksam mit Kartätschen beschossen, ge-rieth der Feind in Unordnung.') Es war ein günstiger Momentfür die auf etwa 300 Schritt haltende Schill'sche Schwadron.Sie zögerte. Das Kürassier-Depot von Bailliodz eilte noch zeitiggenug herbei, um cinzuhauen. Die Schill'sche Kavallerie schloßsich an, und wurde ein Theil der feindlichen Infanterie nieder-gehauen, 2 Kapitaincs, 1 Lieutenant und 41 Mann gefangen ge-nommen. Von der Kavallerie, 2 reitenden Geschützen, der Jä-gerkompagnie Dobrowolskp und einigen Schill'schen Infanteristen,die wieder gesammelt worden, wurde der Feind bis in den Kar-tätschschuß des Wolfsberges verfolgt.") Die Schill'sche Schwa-
ll Als das Gefecht vorüber war, wurde den in der Schanze kom-mandirenden Offizieren — Lieutenants Zelewski und Fock — gemeldet, daß6 Grenadiere ihre Pflicht verletzt und ihren Posten verlassen hätten; alleUebrigen erklärten, mit solchen Feiglingen nicht dienen zu wollen, ja sie ver-langten, daß sie, weil sie dem Grenadierbataillon Schande gemacht, todtge-schoffen werden sollte». Die durch den Kampf erbitterten Grenadiere be-gannen auch sogleich eigenmächtig eine Exekution gegen die feigen Kamera-den; sie fielen mit Wuth über dieselben her, rissen ihnen die Grenadiermützen,Kragen und Aufschlägen herunter, stießen sie mit den Kolben, und würdensie noch übler zugerichtet habe», wenn nicht die Offiziere hinzugeeilt wärenund ihre Arretirung veranlaßt hätten. Der Major Gncisenau hätte dieFeiglinge zum Todtschießen verurtheilt, wenn nicht der Waffenstillstand ein-getreten wäre, wo sie dann durch das Gericht zum Gassenlaufen verurtheilt,aus dem Bataillon gestoßen und zum Kriegsdienst für unfähig erklärt wur-den. Der Major belobte durch einen besonderen Parolbefehl den Geist derEhre, welchen die Grenadiere, allerdings mit Hintenansetzung der Form,auch bei dieser Gelegenheit bewiesen hatten. —
2) Bei diesem Gefechte zeichnete sich besonders der Wachtmeister Töpferaus, der mit dem tapferen Unteroffizier Galle (St. Galli) und 4 Husarendie feindliche Besatzung einer kleinen Straudflesche zur Flucht nöthigte undeinen Kanonier in der Flesche bei seinem Geschütz niederhieb. Der verstärktzurückkehrende Feind ließ den Husaren jedoch keine Zeit, die Geschütze zuvernageln.