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Zweiter Theil. Vierter Band.
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Schanzen gearbeitet und mit Kanonen armirt werden. DasHauptquartier des Marschalls sollte in Stettin bleiben.

Der französische Gesandte in Kopenhagen hatte Napoleon dieNachricht gesandt, daß die Engländer eine Expedition unter demLord Cathcart in der Stärke von 33 — 36,000 Mann aus-rüsteten , indessen das Ziel derselben hatte er nicht erfahren kön-nen. Der M. Brune, der bereits Mitte Dezembers den Befehlerhalten hatte, die Mündungen der Weser, Elbe und Trave zubewachen und die Hansestädte zu besetzen, war nunmehr angewie-sen worden, den M. Mortier, im Fall eines Angriffs auf dieSchweden, durch eine Bewegung gegen Rostock zu unterstützen.

Am 29. April führten die Unterhandlungen mit dem Gene-ral Essen zu dem gewünschten Resultat einer einmonatlichen Kün-digung, so daß Napoleon im Stande war, über die Truppen desM. Mortier hier oder da zu disponiren.

Unterm 4. Mai organisirte Napoleon definitiv das soge-nannte Observationskorps der großen Armee unter dem MarschallBrune. Es sollte dasselbe bestehen: aus 14,000 Holländern, aus14—15,000 Spaniern, welche Ende Juni im Hannöverschen er-wartet wurden, ferner aus den Divisionen Boudet und Molitor,welche der Vicekönig von Italien in der Stärke von 12—14,000Mann von Vicenza und Brescia auf Grund eines Befehls vom30. März hatte nach dem Norden von Deutschland über Augs-burg aufbrechen lassen müssen. Der Marschall sollte mit diesemKorps die Mündungen der Ems, Weser und Elbe vertheidigen,Schwedisch-Pommern im Schach halten, Berlin, Hamburg, Ha-meln und Stettin decken, seine Kräfte gegen einen landenden Feindvereinigen und zu dem Ende seinen linken Flügel zwischen Weserund Elbe, sein Centrum zwischen Lübeck und Demmin, seinen rech-ten Flügel zwischen diesem Ort und der Oder, die Divisionen Bou-det und Molitor in Reserve bei Magdeburg aufstellen, das Haupt-quartier nach Schwerin verlegen. Der M. Mortier sollte dagegendie Küsten zwischen der Oder und Weichsel vertheidigen, undwurde durch Zutheilung der Division Granjean an den M. Brune