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Ergänzungen zu der Physiographie der Braunkohle / von C. F. Zincken
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Begleiter der Braunkohle.

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Nördlich von Türnich am Westabhange des Vorgebirges mächtiger Tertiär-sand 102 F. hoch, die Braunkohle der Grube Georgeon bei Ichendorf 55 bis75 F. stark, und diejenige von Beissels Grube bedeckend.

Zu S. 259.

Flinz wird in Oesterreich ein'gelbgrauer S. genannt, welcher im Kober-nauser Walde bei Ottnang zwischen den Kohlenflötzen vorkommt.

Schlier in Oesterreich ein feiner blauer, thoniger S.

Thoniger Sand. Oesterreich: bei Zillingsdorf; Ungarn: bei Neufeld.

Kohlensand, Quarzsand, mittlerer Tertiärsand von Laspeyres. Prov.Sachsen: nördl. und westl. von Halle a/S., hier z. Th. „Stubensand“ genannt,fein, grob, weiss, ockerfarben, braun, besteht aus scharfen, eckigen, 0,002 bis0,003 M. grossen Quarzkörner z. Th. bis zu mehlartiger Masse sich verfeinernd,gypshaltige, 0,3 M. starke Schichten einschliessend bei Dölau, Zscherben; liegtbei Morl über dem Unterflötze; bei Nietleben 10—20 M. mächtig als Hangen-des dos obern Flötzos und als 2 — 8 M. brauner S. zwischen dem obern unduntern Flötze, z. Th. Eisenkies „Halliscko Pommeranzen“ einschliessend; beiZscherben 4—8 M. mächtig über dem obern Flötze und 6—10 M. mächtig zwi-schen dem obern und untern Flötze, welches auf einer mehlartigen amorphenKieselmasse *) mit grossem Quarzkörnern und Knollensteinblöcken ruht.

Er ist hervorgegangen aus der Zerstörung des Porphyrs und des buntenSandsteins, welcher letzterer den öfters vorkommenden weissen Glimmer undden Lydit geliefert hat.

Gröbere und feinere Sande wechseln häufig mit einander ab.

Zu S. 260.

Glimmersand. Pr. Sachsen: Wegen seiner Brauchbarkeit zur For-merei „Formsand“ genannt, bei Görbitz, Beidersee, Moderan etc. nördlich vonHalle a S. bestehend aus feinen, eckigen, weissen Quarzkörnern mit vielen feinenGlimmerschuppen; bei Oppin über der B., ohne Glimmer.

Magdeburger Sand. Sachsen: Südwestl. von Leipzig: die Fluren vonGörenz, Gärnitz, Schenisch, Schkebar, Albersdorf, Quesitz, Döhlen; die südlicheGrenze liegt zwischen Schkebar und Gross Schkorlop, die östliche zieht sichöstlich von Schenisch, Gärnitz und Kulkwitz und, eine Ausbuchtung bildend,westlich nahe bei Albertsdorf östlich von Görenz (zwischen welchem und Kulk-witz beim Bohren 1865 ein Lamnazahn und Muschelfragmente gefunden wurden)südlich Markranstädt nach der sogenannten langen Mark und nach Treben hin.

Südlich von Leipzig: die Fluren von Rüben, Zehmen, Probst-Deumen, Gasch-witz, Gross-Städteln, Cröbern, Zöbigker, Gautsch **) etc.

*) Diese mehlartige Kieselmasse findet sich u. a. unter den Feldorten Jurikenund Rothschmanken bei Dölau (s. S. 283 d. Physiogr.) und hat hier nach Rammels-hurg ein sp. G. von 2,6.

**) Mit dem Schachte Nr. 2 bei Gautsch wurden durchsunken l‘/ 2 F. Damm-erde, 9 F. Lehm, 42 F. K. und S., 34 F. blauer T., 12 F. thoniger S. Bei 96—97 F.Tiefe (als im thonigen Sande) fand sich eine 1 F. starke Muschelbank (welchenach Zöbigker, also nach W. zu bis l'/ 2 F. an wächst) mit grossen Cyprinen. Dar-auf folgt eine 1—l 1 /» F. mächtige Schicht dichten muscheligbrechenden Sandsteinsmit Cyprinen, 10 F. fester Thon mit kleinen Exemplaren von Leda, bei 118—120 F.Tiefe eine 6—8 Zoll starke Lage von */,—■4 Zoll im Durchmesser haltenden kugeli-gen Sandsteinknollen von vielen Wassern begleitet. Das Abteufen wurde sistirt.