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Das Kriegswesen der Kaiserlichen und Schweden zur Zeit des dreissigjährigen Krieges : mit besonderer Rücksichtnahme auf Aufbringung, Ergänzung, Unterhalt und Kriegszucht der Truppen : nebst den Schlachten bei Breitenfeld und Lützen / bearbeitet und kritisch beleuchtet von J. Heilmann
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Cavallerie.

s. Kaiserliche.

Aie Cavallerie der Kaiserlichen bestand aus Kürassie-ren, Karabiniers, Dragonern und Husaren (Croatcn und Un-garn) und war in Regimenter und diese in Escadrons ein-getheilt.

Wallenhausen, welcher im Jahre 1634 seine Kriegskunstzu Pferde veröffentlichte, giebt nachfolgende Gattungen vonReitern an:

1. Lanzierer, oder der Kriegömann zu Pferd mit i

der Lanze oder dem Rennspieß . . k Schwere

2. Kürassiere, oder der Kriegömann zu Pferd mit l Reiterei.

der Corazzen oder Küraß . . .)

3. Arkebusiere, oder der Kriegömann zu Pferd mit dem l

Bandelierrohr./ Leichte

4. Dragoner, oder der Kriegsmann zu Pferd mit l Reiterei.

der Muskete und Pike . . . .)

Der Lanzierer konnte zu beiden Diensten verwendet wer-den, je nachdem seine Bewaffnung war.

Nach der Qualität der Armatur unterscheidet er eineoffensive und eine defensive Reiterei, wovon die eine zumBeschädigen, die andere zum Beschützen und zum Vertheidigengehört. Bei diesen vier Cavallerie-Gattungen ist ein Theil