58
Petarden.
Bezei ch nugder Kaliber.
Gewicht
der
Petarde.
Durch-messer desStoß-bodenö.
Höhe.
Stärke desStoß-bodens.
Zoll.
Linie.
Zoll.
Linie.
Zoll.
Linie.
Ganze Petarde .
100 Pfd.
10
14
2
2 - . .
70 -
8
12
2
1
7
4 - - -
50
7
5
lO
5
1
5
i - - -
33-34-
6
2
9
4
1
3
i - - -
23-24-
5
7
7
z - - .
4— 5-
2
8
3
8
-
5
Es ist sonderbar, daß nirgends der Fcuerbüchsen Er-wähnung geschieht, welche im 16. Jahrhundert in Deutsch-land so häufig gebraucht wurden.
Das deutsche Kaiserreich war in vier große Militair-kreise eingetheilt, deren jeder seinen Artilleriegeneral und seinHauptmagazin hatte.
Der erste Kreis umfaßte Oesterreich im eigentlichen Sinne,Ungarn, Schlesien, Lausitz, Meißen, Mähren, Böhmen, dasSalzburger Land, Steiermark und Kärnthen; das Hauptarsenalbefand sich in Wien.
Der zweite Kreis erstreckte sich vom Rhein und derSchweiz bis an den Assel, Gränzfluß Hollands, und umfaßteOber- und Nieder-Elsaß, den Breisgau, die MarkgrafschaftBaden, den Schwarzwald, die Pfalz, Gcrau, Darmstadt, dieErzbisthümer Mainz und Trier, die Grafschaft Nassau, dieWetterau, daS Herzogthum Jülich, Köln, Lüttich, Berg, Eleveund das östliche Friesland (diese Provinz war jedoch umdiese Zeit ein Bestandtheil der Niederlande). Das Haupt-arsenal befand sich in Heilbronn.
Der dritte Kreis bestand aus Westphalen, den Bis-thümern Münster, Paderborn, Hildesheim, Bremen, Halle inSachsen, Magdeburg, Halbcrstadt und Münden, der Mark-