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Das Kriegswesen der Kaiserlichen und Schweden zur Zeit des dreissigjährigen Krieges : mit besonderer Rücksichtnahme auf Aufbringung, Ergänzung, Unterhalt und Kriegszucht der Truppen : nebst den Schlachten bei Breitenfeld und Lützen / bearbeitet und kritisch beleuchtet von J. Heilmann
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b. Schweden*).

1. Treffen.

5 Regimenter schwedische und finnische Ka-vallerie, als: Ostgothen, Cmäländer, Wrstgothcnund 2 Regimenter Finnen in eben so vielen Eskadrons.

Zwischen den Eskadrons befanden sich Musketier-Abtheilun-gen von 180300 Mann. Bei dieser Kavallerie befand sichder König zwar selbst, doch weil er als Oberbefehlshaber sichan einen bestimmten Ort nicht binden konnte, so führte derGeneral Johann Bauer über die gesammte Cavallerie desrechten Flügels den Befehl. Der König zeichnete sich durchseinen einfachen Anzug vor seinen reich bekleideten und bewaff-neten Generalen auö; er trug ein Coller von Büffcllcder überein melirtes Kleid, einen grauen Hut mit einer kleinen grünenFeder.

Hinter dieser Cavallerie stand als Reserve: daS Rhein-gräfische Regiment.

4 Brigaden (sogenante Halbbrigaden) Infanterie.

1. Brigade, Schweden, unter dem ObristenArel Orenstjcrna des Regiments Dalekarlien.

2. Brigade, gelbe Brigade oder Leibregimentdes Königs genannt, unter dem ObristcnMax Teuffel.

3. Brigade, theils Schweden theils Deutscheunter dem Obristen Erich Hand.

4. Brigade, daS alte blaue Regiment un-ter dem Obristen Winckel.

Befehlshaber dieser Infanterie war derObrist Teuffel.

*) Schweden und Beilage 3 und 4.