Buch 
Das Kriegswesen der Kaiserlichen und Schweden zur Zeit des dreissigjährigen Krieges : mit besonderer Rücksichtnahme auf Aufbringung, Ergänzung, Unterhalt und Kriegszucht der Truppen : nebst den Schlachten bei Breitenfeld und Lützen / bearbeitet und kritisch beleuchtet von J. Heilmann
Seite
310
JPEG-Download
 

310

Die ganze Frontbreite der Schlachtordnung betrug un-gefähr 6678' rhl.*)

Artillerie. Vor jeder Brigade des 1. Treffens waren 5Feldstücke (nach Gualdo Lederkanonen, welchemit Patronen geladen wurden), vor demrechten Flügel 3 und vor dem linken Flü-gel 2 Batterien schwerer Geschütze auf-gepflanzt**).

13,000 Mann Infanterie8,850 Kavallerie'

Zusammen 21,850 Mann mit 58 Geschützen.

s. schwere Geschütze 38k. leichte 20

Summa 58 Geschütze.

*) Der Verfasser des äiscours über die Schlachten bei Breiten-feld und Lätzen berechnet die Frontbreite in folgender Art:

5 große Eskadrons des rechten Flügels mit Ein-rechnung der Intervallen zwischen denselben, umdie Musketiere aufzunehmen. 2956' rhl.

4 Brigaden Infanterie mit Etnrechnung der Inter-vallen zwischen jeder Korporalschaft und einer In-tervalle von 100' zwischen jeder Brigade . . 1582' -

5 große Eskadrons des linken Flügels mit Inter-vallen wie beim rechten Flügel ..... 2140' -

Summa 6678' rhl.

**) Nach den Ltuäe» »ur Is gassS et I'svenier äs I'artilleris garle grinse KsgolSon-I^ouis konagarte g. 327 befand sich vor den 4 In-fanterie-Brigaden des 1. Treffens eine Batterie zu 30, und vor jedemFlügel eine Batterie mit 2 Geschützen; überdieß standen vor jeder Brigade

5 Regiments - Stücke (20), vor der Infanterie des 2. Treffens standen

6 Geschütze in einer Batterie.