Treffen den stürmenden in die Seite fallen, weichen, und das amFlusse des Berges bereits eroberte Geschütz wieder verlassen müssen.
§. Zvl.
Es giebt auch nicht selten Fälle, wobei das von uns vorge-fundene Terrain zum Lager zwar allen dabei hegenden Absichten ent-spricht, jedoch den großen Fehler hat, daß irgendwo vor der Fronteoder auf den Flügeln und unter dem Kanonenschuß des Lagers einmit der zu nehmenden Stellung gleich hoher, oder gar noch höhe-rer, und dabei zum Lager selbst viel zu kleiner Berg vorhandenist. Wollte man nun diesen Berg mit in die Truppenstellungziehn, so würde das Lager zu weit ausgedehnt, und nicht gehörigstark besetzt werden können; wollte man dagegen diesen Berg unbe-setzt lassen, so würde der Feind gleich anfangs der Schlacht seinGeschütz darauf pflanzen, und damit den Angriff des Lagers unter-stützen können; wollte man endlich diesen Berg nur mit einigenfreigestellten Bataillonen besetzen, so würde der Feind diese Trup-pen mit überlegener Macht und von einer solchen Seite angreifen,daß das Geschütz aus dem diesseitigen Lager diese freigestelltenTruppen nicht gehörig unterstützen könnte. Von einem solchen un-ter den Kanonen des Lagers befindlichen Berge könnte man sagen,daß er dessen verlohrner Schlüssel wäre, indem ihn der Feind mitgeringer Gefahr und Mühe nehmen, und uns sodann von da auszur Verlaffung des Lagers zwingen kann.
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