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Kaiser Karl V. nannte Geld, Kriegszeugund Soldaten die Ruder des Kriegs, und Admi-ral Coligny pflegte zu sagen „wenn manein Heer zusammensetzen wolle, müsseman vom Magen anfangen.
Unter der kaum zählbaren Menge von Kriegs,bedürfnisien sind doch vor allen zwei wichtig:Lebensrnittel und Geld; das erste als dieGrunderforderniß zum leben und wirken, letztesals der künstliche Ersatz für alle Bedürfnisse.
Daß die Krieger Lebensmittel brauchen, Le»darf hier keiner Ausführung. Der kluge Ulyssesmahnt dort schon den stürmischen Achilles: „Heißedie Achiver in den schnellen Schiffen mit Speiseund Wein sich erquicken; das giebt Kraft undStärke. Kein Mann vermag vom Morgen biszum sinkenden Abend ohne Speise gegen den Feindzu kämpfen; wenn auch sein Sinn noch so streitlu,stig ist, so sinken doch unvermerkt die Kräfte,Hunger und Durst befallen ihn und sein Schrittermattet *).//
Hier liegt uns ob, als vorzügliche Feldherrn,Pflicht darzustellen, daß das Heer mit Lebensmirrelnversehen sei. Zm Kriege ist des Feldherrn höchsteSorge der zu erringende Sieg, das Mittel dazu
*) Iliad, XIX, 160 ete.