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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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gefurchtsten Feinde unterlagen *). Lysimachus wur-de nicht vom Schwerte/ sondern vom Durst ge-zwungen sich zu ergeben **).

So mußten sich Petreius und Afranius inSpanien dem Cäsar ergeben/ da sie weder Wassernoch Holz / noch Brod / das Vieh aber vier Tagelang kein Futter hatte***); und die Marseillergleichfalls/ nachdem sie lange von Buchwaizen undverdorbener Gerste aus ihren alten Vorräthen sichgefristet hatten f).

In der neuern Geschichte sind besonders dieGefangennehmung König Ludwig des Heiligen beiFariskur unweit Masura am z. April r-zc-N)/die Uibergabe der Franzosen bei Atella und ihreRäumung des Königreichs Neapel/ dann die Uiber-gabe von Rhodus lehrreiche Beispiele.

Der Herzog von Montpensier hatte in Nea,pel keine Lebensmittel und kein Geld um welche zu

*) Polyb. Hisl, L, I. ed, Casaub. TJron, p. 119,

Corn. Nep. in vita Hain, c. 2.

**) Plutarch. de tuenda Valet,

***) Caesar ß. Cir. L , i. ed. Siradae p. j 4 t).f) Caes. B. Civ, L, 1 . c, 33. p, in. 1L7.

<j-j) Extraits des MS. arabej dans lesquels il «st parld de*evenemens historiques relatifs au rigne de 8t, l_ouis, danales Memoires rie et ezploits de Bertrand de Guts-clin T, 1.