um ihn zu unterhalten, denn jeder schafft sich wah-rend dem Krieg seinen Unterhalt wie im Frieden —durch Jagd. Aber solche Völker können nach derNatur der Sache nur sehr wenig zahlreich seyn,und daher sind die Kriege der nordamerikanischenHorden den europäischen Pflanzern nie furchtbargewesen.
Auf einer höhern Stufe leben Hirtenvöl,k e r; zwar noch ohne feste bleibende Heimath, aberdoch mit einem gewissen Eigenthum, ihren Heer,den. Bei ihnen ist ebenfalls jeder Mann Krieger,da die Heerden wie die Weiber, Kinder und Altennicht ohne Schutz bleiben, folglich nicht von denKriegern verlassen werden wollen, und auf der an-dern Seite die wandernde Lebensart den Krieg un,gemein erleichtert. Auch sie bedürfen bei Kriegenkeines besondern Aufwands, mit dem VerlornenKampf ist meistens alles Eigenthum zugleich verlo,ren und die Horde zersprengt.
Es kann also auch bei ihnen jeder waffenfa,hige Mann Krieger seyn, und wenn sie schon Me,lallgeld kennen, so wird dennoch ihr Preismittel^ieh sey,,.
Darum fragten die Tataren die pabstlichenGesandten Joh und Bened. Plano Carpi-