len Umständen von dem ähnlichen beim Heer gesondertseyn müsse.
Dritter A b s ch n i t t.
Von der Lieferung des Brodes für das Heerim Felde.
Zu den oben bemerkten beiden Verrichtungen mit demUnterhalt kommt hier noch eine dritte: die Vertheilungdes Brodes in allen Theilen des Heeres. Vordem wardieser Dienst immer verdingt und befaßte Anschaffung undBesorgung; man verband auch das Gefährte jur Zuführedamit.
Diese Verbindung giebt ein allzugroßes Geschäft.Statt es zu vertheilen, forderten die Schriftsteller lieberfür solches Männer von außerordentlichen Gaben.
Sie forderten, daß der Proviantmeister„umfassende Geistesgaben, ein festes Urtheil, schnellenBlick, Geschickltchkett in den Geschäften, Fertigkeit inder Verwaltung"habe; diesem fügen sie zu:
„Kaum findet man zwei Männer, welche dem Muster ei,nes vollkommenenProviantmeisterS gleichgekommen sind*)."
Ich halte für gut, daß mit der Besorgung desBro«des zugleich das Gefährte der Zufuhr verbunden werde,denn es ist wohl an sich klar, daß die Zufuhr ein noth,wendiges Hülfsmittel, und ein gleichartiges Beiwerk fürSerien Dienst fctj daß dieselben unter Leitung eines Ein«
*) Sie nennen Jacquier und Paris-Duverney. Dhne demNachruhm dieser Männer zn nahe zu treten, kann manglaube», daß sie sehr verlegen seyn würden, wenn ihreLage so schwierig als die unsrige gewesen wäre.
Anm. b. Derf.