General Epleny den Befehl, bei Albaredo mittelst Schiff-mühlen Truppen über die Etsch j» setzen, um dem FeindeBesorgnisse eines Uebergangs zu geben; dieses wurde durch200 M. ausgeführt, welche auf eine feindliche Patrouillestießen; er besetzte Ronco und Tombetta. Gegen Mittagzeigte sich eine allgemeine Bewegung im feindlichen Lager.Die Truppen rückten ins Gewehr; bald bewegten flch dieColonnen, die eine, zwei Divisionen Infanterie stark, mitGeschütz und Cavallerie, rückte aufund neben der Hauptstraßegerade auf Villa nuova zu, eine zweite, aus r DivisionenInfanterie bestehend, wandte sich gegen Suave, man konntesie auf 6000 M. schätzen. Sogleich ließ der Erzherzog zBat. Verstärkung nach Suave rücken; z Bat. verstärktendie Avantgarde. Auf der Höhe bei Bonifaciö und amKirchhof bei Villa nuova wurde das Geschütz aufgeführt.General Colloredo hatte die Stadt Suave, das Casiell, dieKaseria herum, und die dahinter liegende Höhe besetzt, aufMonte Bastia stand r Bataillon, Fofcarin und Fostarinettowaren besetzt. Die Armee sammelte sich hinter Villa nuova.Bei Suave begann das Geftcht am heftigsten; der durch-schnittene, bewachsene Boden verschaffte dem Feind die Ge-legenheit, sich gedeckt zu nähern; er griff die Kaseria an,vertrieb daraus die Vertheidiger. General Eolloredo ver-trieb ihn bald wieder; er ließ sein Geschütz auf einen vor-theilhaften Platz aufführen und behauptete seinem Posten.Bei Villa nuova rückte der Feind bis an den Damm desAlpon; das heftigste Kanonenfeuer hinderte ihn weiter vor-zubringen. Abends zog er sich allenthalben mit großemVerluste zurück; sogleich wurde die Brücke über den Alponhergestellt, und Cavallerie ihm nachgesendet; beide Theilebezogen ihre alte Stellung. Während diesem Gefechte hatteder Feind eine dritte Colonne aus dem Kern seinerTruppen (es waren Grenadiere und Garden) längsfeiner Stellung nach Castel Jllasi gesendet; diese erreichteCazzan, warf den dortigen Posten heraus, und blieb da-selbst während der Nacht stehen. Am ze>. bewegte sich die
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