Heilungen zu sammeln, theils um der Fottbringung-debrückwärtigen Vorräthe Zeit zu verschaffen, endlich um Feitzu gewinnen, Nachrichten von den Ereignissen beider Haupt«arMeen zu erhalten» wo man hoffte, daß nach der beabsich«tigtsn Vereinigung des Hillcrschen Corps bei Linz' mit demHeere, ein Schlag bereits geführt worden wäre,-endlichhatte man über des Feindes Bewegung, Absichten und Starkeseit man den Rückzug angetreten hatte, weit wenigere undunzuverlässigere Nachrichten ' ru.
- Der Feind war schon den -ten früh an der Piave Ä»«-gelangt; von der Höhe von St. Salvator, wo ein Offizierzu in Beobachten stund, konnte Man Um io Uhr früh Bewe-gungen bemerken. Eine Abtheilung Feinde fetzte bei CimnL'Olmo über den Fluß, F. M. L. Frimonk rückte von Boc»ra di Strada vor, der Feind zog sich zurück; Nachmittagssah man von St. Salvatore des Feindes Lagerfeuer, beiSprisian, Narvcse, Lavadina Staub auf der Straße gegenLreviso, und eine allgemeine Bewegung; bei Narvefe wur-den Brustwehren aufgeworfen. General Schmidt stand inFeiere, Haupkmann Fuccari mir Mmn Streiscömmandvebenfalls an dieftm Orte. '
.. Die Gebirgskette, wekche das breite Thak von Belln-no und Felkre von Italiens Ebene trennt, die Fortsetzungdes Carosejo, die sich nach der von ihr gebildeten tiefen Ein-fattlung oberhalb Serradelle durch den Col Santri wiedererhebt; hat eint! Richtung von Osten nach Westen. DieseKette ist ziemlich erhaben, sie fällt zuletzt an der Piave ab,welche sie von Belluno an, bis wo sie die Ebene betritt, ineinem halben Kreis umströmt. Dieses Gebirg ist voll klei-ner Thäler; nördlich fällt es ziemlich sanft ab, westlich steilgegen die Piave, südlich aber bildet sie mehrere Nebenzwei«ge; zuckst jenen, der von Col Santri selbst sich trennt, sichbei Serravclle tief senkt,,dann wieder erhebt, und sich fä-cherförmig in mehrere Zweige ausbreittk, welche die HöhenMn Ceneda, Coneglisno, Sk-Malvatore, Cvlalco bilden,und Welche zwei letzteren bis an das Ufer der Piave sich rr«