schast und gänzlichen Aufreibunz nimmermehr entgehe»können.
F. M. L. Chasteler stand mit der Reserve zwischenInnsbruck und Hall. G. M. Fenner in Waidring- beob«achtete des Landes Hauptausgang gegen Salzburg, denPaß Strub. F. M- L. Jellachich stand in Radstadt,auf der für den zurückziehenden Erzherzog Johann soäußerst wichtigen Straße von Salzburg nach Villach,hinter dem Passe Lueg, an den Gränzen von Steyermark,an den Quellen der Ems und Muhr. Salzburg warim Besitze der Baiern, und es schien aus Allem entschieden,daß man sich auf einen Angriff von daher gefaßt machenmüsse.
Major Teimer und die Vorarlberger machten indessenunglaublich kühne Streifzüge ins Herz vonSchwaben, bis Stokach, Möskirch, Memmingen,ja vor die Thore von Augsburg, welches Bonaparte zueinem Waffenplatz, zum Sammelpunkte seiner Cadres undReserven bestimmt hakte. Divisionsgeneral Du Moulin,ehehin Mitglied des Vollziehungs-Direktoriums, und derReichsgraf und Senator Bcaumont, hatten diesen Auftrag.Ein kleines französisches Corps unter dem General Piccardund Obersten Grouvelle (welches aber blutwenig Lorberneinärntete,) sollte Schwaben, die Vorarlberger, und dieStreif. Commandos Tcimers und Riedmüllers im Zaumehalten. Es war eine wahre Satyre auf alle diesegewaltigen Anstalten, daß die österreichischen Kriegs-gefangenen von Eckmühl, Hausen, Regensburg, Lands-hut und Ebcrsberg, durch Hormayrs geheime Einver-ständnisse mit deutsch gesinnten Männern in Schwaben vonAugsburg bis zur Rheinbrücke von Kehl, den Hunder-ten und Taufenden nach befreit, und an die tyro-lischen und vorarlbergifchen Landmarken durchgeschwarztwurden, auf Um- und Abwegen immer bei Nachts — denTag über in den Wäldern verborgen, wo ihnen ganze Dorf-schaften, ehemals schwäbisch-österreichischer, rjt-