machen, und die-Minzen? Streitkräfte auf alle möglicheWeise durch sie;u verstärken.
- Man war geraume Zeit in Sorgen, die bairische MachtMöchte sich ganz auf den F. M. L. Jcllachlch werfen, undim Rücken Tyrols und des zurückziehenden ErzherzogsJohann auf Villach dringen. Allein, es hatte nur eineinziger ernsthafter Angriff Statt, am 4. Mai, der überdießnur ein falscher Angriff gewesen zu seyn scheint, die Auf«merksamkeit von der wahren Absicht auf Lyrok weg zülenken, und dem F. M. L. Jellachich, dessen Jnsufficienzund kleinliche Eifersucht gegen Chasteler, die ÜberrumplungKufsteins, die Befreiung Salzburgs und eine imposanteOffensive verhinderte? den Anlaß gab, einen Lärm und Jam»nur zu verführen, als hatte er Napoleons und seiner Bunds-genossen ganze Macht allein auf dem Halse. Die A bke-nau war bereits verloren, die,Straße durch die Gosa'aund der Posten St. Gilgen in Feindes Hand, aber 6 Comff.vom braven Regiment Csterhazy unter dem OberstlieutenantHirsch und den Haüptlcuten Hain und Krulsa warfen ihnvom Annaberge aus dem Flecken Abtenau, und vom'Strub-berg mit dem Dajonet stürmend , Hirsch zu Fuß, den Sä-bel in der Fairst, an der Spitze bis über' die Panneer mit be-deutendem Verluste wieder hinaus,- An eben diesem Tagt,^1, Innsbruck forderten Chanceler und Hormayröie Bewohner des GalzburgischeN Gebirgs, die Pin; gaüer,Pvngauer und Zillerthalör unter die Waffen, durchstach folgendes Proklam : ,
„Biedere, treue Bewohner des Salzburgi-' scheu Gebirges! Ein vom Feinde mir aller seiner Macht' über ein einzelnes, Corps der deutschen Armee errungener Vor-theil hat ihm verstattet , Salzburg , die Hauptstadt des Herzog-thums, zu besetzen. Dieser wichtige Platz muß in wenigen Ta-gen wieder frei, und die Verbindung mit Oesterreich wiederoffen seyn. — Das verbürge der lnmhige Wille der Truppen,
- die binnen 14 Lagen unter meiner Führung von Linz bis Inns-bruck, und von Innsbruck bis Peri, das Land gerei'mget haben,