- 277
Würtemberger Unter dem Marschall Bernadotte in derStellung von Wz ablösen zu lassen, was auch z Wochenspater wirklich geschah. Sie hatten den F. M. L. Jellachichlebhaft allarmirc, und das unter dem General Vogel inKlagenfurr aufgestellte Generalcommando zur rühmlichstenThätigkeit aufgestachelt. Im Innthale glaubte man garnichts von ihnen besorgen zu müssen, und dachte vielmehrsehr ernstlich nach einem gut und listig entworfenen Planauf Wiedereroberung Salzbirrgö, und offensiveUnternehmungen.
Bereits in den Rezensionen über des Obersten Valen-tin! Krieg vonigoy, dann in der Geschichte des Sand-wirth 6 Andreas Hofcr (Leipzig und Altenburg bei F.A. Blockhaus r81?.), in Friedrich Försters Beiträ-gen zur neuen Kriegsgeschichte, (Berlin berMaurer i8r6 ) wurde sich sehr darüber verwundert, daßder Mars.ball Herzog von Danzig, als er zwei Malnach einander eindrang, das lnsurgirte Tyrvl zuunterwerfen, beide Male, und immer mit dem ungünstigstenErfolge, gerade die längste und schwierigste Liniewählte, von Salzburg über Loser, Unken, den Paß Strub,Ellmau, Wörgel und Schwatz.
Ganz andere Erfolge würden sich ergeben haben, wenn,von der Kufsteiner Seite her ein Blendangriffunternommen, der zugleich den Nebenzweck der Wieder-Versorgung dieser ohnehin nur äußerst schwach umzingeltenFeste bewirken konnte, zugleich ein falscher Lärm durcheine kleine Abtheilung von Tölz und Tegernsee her gegendas Acherthal geschlagen worden wäre. Zu einer ernst-haften Scheinbewegung gegen die ausgedehnten Pässevon Reitti stand die ganze Schaar von Beaumont zuGebote. Den Hauptangriff hätten die Oesterreichereher geglaubt auf der berühmten Scharnitz erwarten zn-follen, welche seit dem n. Mai 1809. mit einer halbenSchwadron Hohcnzollern, einem Bataillon Kärnchner Land.wehr, einer Compagnie von Devanp, vier Compagnien Salz«