auf Salzburg und ins obere Ensthal im Flügelund Rücken des auf Wien losmarschircndsn, und dieRussen unrcr dem unvergeßlichen Kutufow-Smolens«koi rasch verfolgenden Feindes aufgeben mußte.
Am t i. Mai, dem Himmelfahrtsrage, hatte die Ty«roler Mannschaft sich zum Kirchenbesuche abwechselnd zer-streut. Schon 1796, 1797 und 1799 hakte der Feind,hierauf rechnend, wo möglich Sonn- oder Feyertagezu entscheidenden Hauptangriffen gewählt (den r 5. Augustund 8- September 1796. gegen Davidovich und Quosda-novich im Ersch- und Brenttthale, die Char- und Ostertvoche1797. wider Ksrpen, den rz. März 1799 wider Loudon,Knesevich und Munkacfy in den Engpässen von Täufersund Markinsbruck er). Um 6 Uhr früh begann zehnfacheUebermacht einen wüthenden Sturm. Der Paß war nurdurch zwei 6pfündige Feldstücke, eine Compagnie von Ho«henlohe-Bartenstein, eine Jägercompagnie und die TyrolerSchützen vertheidigt. Dieß Häuflein that heldenmürhigenWiderstand. Die sichern Schüsse der rings auf den Bergen«zufgcstellkcn Tyroler, wovon manche sechs bis acht Ge-wehre und mehrere LsLeknechte bei sich hatten, streckten diestürmenden Feinde haufenweise zu Boden. Der OberjägerFriedrich Euttbrodt that einen tollkühnen, aber glücklichenAusfall. Beim dritten Sturm, als schon alles verlorenschien, schlichen sich der Cvrporal Johann Sabranofsky,die Gefreiten Valentin Müller und Martin Rantz von Ho«Henlohe-Bartensicin mit dem Trommler Rupert Kallenbachmit solchem Getose in des Feindes Rücken, daß er stutzteund abließ. Beide Feldstücke waren außer Stand gesetzt,ein einziger Artillerist noch am Leben. Nachdem auch dervierte Sturm abgeschlagen war, drangen die Baiern überUm- und Abwegen rLchks durch den Verhau, gewannen ge«gen 6 Uhr Abends die Miktelhöhe, umgingen und nah-men den Paß.
Die abgedachten Täuschungen über die Aufstel-lung und über die Absichten der ba irischen Haupt-