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Hauptmann Ammann von den Jägern hat mit ge--famnitcn Vorpostentruppen in dieser nemlichen Linie derge-stalt vorzurücken, daß Er Schlag sechs Uhr die Necker-Hv'he und den Berg Jsel erreicht, ein Drittheil der auf denSchönberg vertheilten Landesschützen aber muß in demThalelinks von Rätters vordringen, um der auf der Höhe vonRätters vorrückenden Mannschaft die Seite zu decken. —Sollten die Schützen auf den Feind stoßen, so haben ihnsolche ohne vieles Bedenken auf das schnellste stürmend an-zufallen, im Falle aber die Lokalität und die Aufstellung desFeindes einen raschen Angriff nicht erlaubte, so ist solcherdurch ein anhaltendes Feuer möglichst nahe zu beschießen,und mir die Meldung von den obwaltenden Umstanden zumachen. Sollte aber der Feind gleich zum Weichen gebrachtoder gar keiner vorhanden seyn, so streift die Truppe bisauf die letzte vor Innsbruck liegende Anhöhe, und erwartetdort die weitem Befehle.
Die auf der Straße vorrückenden Compagnien erwar-ten die weitere Anordnung auf dem Berg Jsel.
Jeder Angriff mit den Plänklern muß nur durch dasdritte Glied in der Ordnung, wie es die Dienstvorschriftmit sich bringt, bewirkt werden. Ich empfehle den Ab«theilungscommandanten die äußerste Klugheit und Vorsicht,damit bei unserer kleine» Zahl nichts ohne Zweck und um-sonst geopfert werde, und wir das Zutrauen der Tyroler ge-winnen. Nach Maßgabe der Gegend möglichst geschlosseneOrdnung und zweckmäßiger Gebrauch aller Waffengat-tungen.
Sollte die Truppe aber auf einen Verhau oder Schanzedes Feindes stoßen, so ist sich vor der Hand in nichts Ernst-liches einzulassen, sondern verdeckt zu halten, und wenn esdie Entfernung erlaubt, den Feind zu beschießen. Es ver-steht sich daher von selbst, daß mir dergleichen Umstände so-gleich gemeldet werde», um das Weitere unaufgehaiten zuveranlassen.
Mein Aufenthalt wird auf der Straße seyn, wo das