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baß Marmont aus Dalmatien mit seinem Heerhauft» imeiligen Anmarsch» und sein Vortrab bereits auf dem Loibelsey. Dieser erschrack seiner Scits nicht weniger, hier aufOesterreichs zu stoßen; zumal der Ruf die ChastekerscheSchaar durch solche, die aus der Gefangenschaft sich be»freit, und Tyroler bis auf 20,000 Mann verstärkt angab.Verwirrt wendete Marmont sogleich um, und marschirtebis zum aten Juni zwischen Laibach, Krainburg und Ratt»mansdvrf zweifelhaft auf und ab. Ein plötzlicher Sturm,geleitet von einigen Offizieren von Hohenlohe Dartenstein(die hier ihren Frtedenstandork hatten, und die erwünschte»sie» Aufschlüsse über die Gegend gaben) hatte Klaaenfurtzuverlässig in die Gewalt der Oestcrreicher gebracht. Stattdessen fiel am 6. Juni der Feind mit überlegener Macht aufdie Zögernden heraus, und obwohl er, vorzüglich am Kal»varieberg, durch den trefflichen Obersten Volkmann von Jo-hann Jellachich starken Nachtheil erlitt, verlor F. M. L.Chasteler gleichwohl an Todten, Verwundeten und Gefan»genen über 700 Mann, unter letzteren der Major Sep-penburg von Hohenlohe Dartenstein, setzte aber seinenMarsch über Völkcrmarkt, Gutlenstein, Windisch-Gratz,Weitenstein und Hohcneck, ohne mehr einen Feind zu sehen,fort. Schon am 9. Juni kam er in Verbindung mit denvon Rohirsch nach Gonowitz vorausgeschickten Abtheilungendes Bannus von Kroatien, Grafen Giulay, welcher dieneunte Heerschaar befehligte.
Am i4ten Juni geschah das nachtheilige Treffen beiRaab zwischen dem Heere des Vizekönigs, den Ueberrestendes Heeres des Erzherzogs Johann, und dem ungarischenLandsturm unter dem Erzherzog Palatin. Die Folge des-selben war, der Rückzug auf das linke Don-'.Mer nachKomorn, wodurch der ganze Theil Ungarns von Raabbis an den Plattensee, und von dort bis über Wesprimund Stuhlweissenburg dem Feinde offen stand, der auchwirklich bis Palotta und Szala Cgerszeg streifte. DieChastelersche Schaar deckte nun diesen Theil UngarnS, und