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spiel das benachbarte Valsngana, und zogen mit vereinigtenKräften dem Feinde außer den Gränzen/ dort, wo die meiste Ge-fahr sich zeigte, bis Balzanv muthvoll entgegen.
Sie erwarben dadurch die auszeichnende Belohnung, von Sr.kaiserl. Hoheit, dem «/geliebten Erzherzoge Johann, höchstselbstmit einem in den gnädigsten Ausdrücken abgefaßten Danksagmigs-zcugnisse beglückt zu werden.
Sie errichteten eine Schntzencompagnie, die sie feit ihrerersten Entstehung aus Eigenem verpflegten, und sogar mitMunition, obfi'on solche nur auf die kostspieligste Art herbei ge-schafft werden konnte, selbst versahen, auch mit dem nöthigenSchnßvvrrath zu versehen, alle Sorge trugen.
Sie ließen es auch dabei nicht bewenden, obschon es be-reits mit ganz unerschwinglichen Kosten verbunden war, sondernihre patiotische Sorgfalt erstreckte sich noch weiter, auch für denUnterhalt jener Familien zu sorgen, die durch den Auszug ihrerFamilienvater des täglichen Erwerbes, wovon sie leben mußten,beraubt, dem drückendsten Mangel preis gegeben waren.
Sie stellten so tapfere und unerschrockene Compagnien insFeld, daß wiederholte Angriffe abgeschlagen, und dreimal selbstin das angrenzende Italien glückliche Ausfälle unternommenwurden.
Sie, diese braven Gemeinden Primers, machten der Aller-höchsten Gnade wirklich in vorzüglichem Grade sich würdig/ undda-ich das Vergnügen habe, denselben hierüber das öffentlicheZeugniß abzugeben, kann ich zugleich den Wunsch nicht bergen,daß mir von Seite des Gerichtes selbst die Art und Weise, aufwelcher dasselbe von Sr. Majestät allenfalls vermittelst einesbesondern allergnädigsten Schreibens belohnt werden dürfte, an-banden gegeben werden möchte, um den Anlaß zuhaben, zurwohlverdienten Befriedigung jener billigmaßigen Anliegen nachKräften mit-wirken zu kennen.
Sr. k. k. apostol. Majestät wirklicher Legationsrath, imDepartement der auswärtigen Geschäfte, Director des geheimenStaatsarchives, Ritter des Lsterreich. kaiserl. Leopoldordensund Intendant in Tprol und Voparlbcrg,
Joseph Freih rc von H-rmapr..