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Das Heer von Inneröstreich unter den Befehlen des Erzherzogs Johann im Kriege von 1809 in Italien, Tyrol und Ungarn : durchgehend aus officiellen Quellen, aus den erlassenen Befehlen, Operationsjournalen u.s.w / von einem Stabsoffizier des k.k. Generalquartiermeister-Stabes eben dieser Armee ; [Joseph von Hormayr]
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Kaiser!. Waffe» ewig denkwürdigen Kampfes, habe» in Lyroleine sichere Freistätte gefunden.

Es ist von der allerhöchsten Wichtigkeit, unsere, durch denRückzug des F. M. L. Marquis de Chastcler ohnehin geschwächtenStreitkcäfte durch den überaus wichtigen Zuwachs dieser Bravenzu vermehren, welche vorzugsweise durch ihre Erfahrung zur An-leitung der tapfern Landesvertheidiger dienen können.

Von Seite der Militärbehörde hat nian alle Mittel er-schöpft, durch Kleidung und Bewaffnung dieser wichtigen Be-stimmung nachzukommen.

Nun bedarf man hierzu der wohlwollenden Mitwirkung desLandes, wenigstens für den gegenwärtigen Augenblick, und bis dieentscheidend wichtige Communikation mit der Hauptarmee undmit dem Innern des Oestcrreichischen Kaiserstaates wieder herge-,stellt ist: — ein Zeitpunkt, der bei dem ewig denkwürdigen Siegedes durchlauchtigsten Erzherzogs Generalissimus unmöglich mehrlange entfernt seyn kann, und ein Zweck, der für den WehrstandTyrols selbst von der größten Bedeutung ist.

In Folge dessen wird Jedermann erinnert, und jedweder Ty-roler, dem das Wohl und die Freiheit des Vaterlandes nur eini-germaßen am HerMi liegt, dringcndst aufgefordert, was er anGewehren, es seyen Stutzen oder Musketen, für den Momententbehren kann, dann Cavallerie-Sattel, Reitzeug und Säbel,unverzüglich an die geeignete lokale Schutzdeputation oder Cvm-mandantschaft zu befördern, von welcher ihm die Quittung, undzu seiner Zeit die angemessene Vergütung geleistet werden wird.

Die Deputation und Commandantschaften haben die eiukvm-menden Vorräthe so schleunig als möglich nach Briren abzuliefern,welches, als im Mittelpunkt des Landes gelegen, als die militä-rische Hauptstadt, als die Niederlage und der Sammelplatz allesKriegsstoffes und aller Mittel der Vertheidigung betrachtet wird,'und von wo aus am leichtesten und schnellsten nach allen Richtun-gen hin die nöthige Hülfe gesendet werden mag.

' Ohne gehörige Bekleidung wird die Truppe uns eben so wenigin die Länge zu schützen vermögend seyn, als ohne Waffen. —Die Bedürfnisse und die Werkzeuge des Krieges sind theils Vor-läufer, theils halten sie gleichen Schritt mit den wirklichen Ope-rationen. Das eine oder andere dieser Bedürfnisse befördern,heißt dem Defensivnsdienst selbst den wichtigsten Vorschub geben.