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Frischmann von Schlanders in Bewegung gesetzt hatten,)beschlossen Klagenfurt durch einen Coup de main zunehmen.Ersterer schickte zur genauesten Ausspähung der Gegendden Hauptmann Mayersfeld ab, der sich dieses bedeuten-den und gefährlichen Auftrags trefflich entledigte, und dievorgefaßte Meinung von der Ausführbarkeit dieses Unter»nehmens durchaus bestätigte.
Mittlerweile erschollen auch die kräftigen Aufrufe desHofcommissars Grafen von Saurau zum Landsturm in demnun wieder befreilM Jnnerösterreich. — Hormayr be»rief eiligst den Sandwirth Andreas Hofer mit seinem wackernAdjutanten Cifenstecken zu sich nach Prixen, besprach mitihnen den Anschlag auf Klagenfurt ausführlich, des Sin-nes, durch ihren Namen und ihre Gegenwart diesem Unter-nehmen vorzügliches Gewicht beizulegen, dann schickte er siean den G. M. Baron Schmidt nach Linz und Sachsenburg.
Ueber die Streifzüge nach Oberkarnthen zur Vorbe-reitung der Expedition auf Klagenfurt und Herstellung derVerbindung mit dem österreichischen Heere, und mit demInnern des Kaiserstaates hatte General Buol als Corps«commandirender folgende Befehle an den General Schmidtnach Linz und Sachsenburg erlassen.
Briren am Juni izoy. Der Herr General habe»durch vorzupvnssirende Detgschements und Strelfcommandos mitBeihülfe der erforderlichen Landesschlitzen die Gegend von Ober-karnthen vom Feind zu reinigen, und selbige fvon den so drücken-den feindlichen Requisitionen zu befreien. — Bis Villach nachund nach vorzurücken, und ein beträchtliches Streiftommando i»Las Gailthal abzuschicken.
Briren den rg. Juni 1809. Die nach ihrer Meldunggetroffenen Anstalten bei Abschickung der Detaschements, und desin das Gailthal abgegangenen Streifcommändos sind zweckmäßig.— Den detaschirten Commandanten ist strenge einzubinden, alleVorsorge für die eigene Sicherheit zu veranlassen, um den Feindseine Communication durch das Gailthal, wo nicht gänzlich abzu-schneiden, doch wenigstens unsicher zu machen.