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Das Heer von Inneröstreich unter den Befehlen des Erzherzogs Johann im Kriege von 1809 in Italien, Tyrol und Ungarn : durchgehend aus officiellen Quellen, aus den erlassenen Befehlen, Operationsjournalen u.s.w / von einem Stabsoffizier des k.k. Generalquartiermeister-Stabes eben dieser Armee ; [Joseph von Hormayr]
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v.

Briefe des General Grafen von Grünne an denFürsten von Ligne, zur Rechtfertigung seines Be-tragens in dem Kriege vom Jahr 1809.

Es ist unmöglich, die Geschichte Unserer Unfälle und ihrer Ursache»mit mehr Scharfblick und Wahrheit zu entwerfen, als in demMatte, welches Sie an mich zu senden mir die Ehre erwiesen.Zeitgenossen der Drangsalen, die auf Preußen lasten, sind wir in dienemlichen Fehler verfallen, und wir tragen die nemliche Strafe.Dem Erzherzog Karl kann man am allerwenigsten den Vorwurf ma-chen, daß er sich durch Blendwerke habe tauschen lassen, und dieserDorwurf wird den Ruhm seiner Großthaten gewiß nicht verdunkeln.Zwei Mal hat er den Krieg verhindert; das dritte Mal gab er derGewalt einer Meinung irach, die man mit so viel Eifer unterstützthatte, daß der Krieg endlich eine Ehrensache geworden ist.

Im Oktober des vergangenen Jahrs schrieb ich an Hrn. Grafenvon Stadion, als er sich über des Erzherzogs Unentschlvssenheit ge-gen mich beklagte:

„ Können Sie darüber erstaunt seyn, Herr Graf, daß nach derErfahrung so vieler Feldzügc, welche die Monarchie an den Randihres Verderbens führten, nachdem man das Unglück, welches imGefolge dieser verderblichen Criscn war, in der Nahe gesehen, denAbfall aller unserer Alliirten erlebt, von den glänzenden Zeitpunkten»ie Nutzen, sondern immer daraus falsche Berechnung gezogen, undfalsche Maßregeln ergriffen hat, nach der fruchtlosen Erschöpfung derergiebigen Hülfsmittel unserer Bevölkerung, --- kann man dann wohlerstaunen, wenn ein Prinz, der nach solchen Erfahrungen aufgefor-dert wird, die große Frage zu behandeln, wovon die Fortdauer sei-ner Dynastie und das Schicksal des Staates abhängt, — vielleichtzu wenig Begierde nach' unfruchtbaren Lorbeer» zeigt, die ein ein-ziger unglücklicher Tag ihm unwiederbringlich entreißen kann? Aberbeweisen Sie ihm, daß das Vaterland in Gefahr und der Augen-