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Litteratur der Kriegswissenschaften und Kriegsgeschichte / bearbeitet von Dr. J.G. von Hoyer
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Vertheidigung eines Postens zu verstärken, denman behaupten soll. Die ältern Schriftsteller ha-ben daher die Passagere Befestigungskunstmit zur Taktik gezogen, andere ihr eigne Abhand-lungen ganz abgesondert von dem Fcstungsbau gewidmet, wie Gaudi, Tielke u. s. w.

So wie mit den vorerwähnten beiden Diszipli-nen in Hinsicht des Kavallerie- und Infanterie-Offiziers, verhält es sich mit den chemischen undmetallurgischen Kenntnissen des Artilleristen, undmit den physischen und mineralogischen des Inge-nieurs. Näher liegt jenem das wirkliche Gießender metallenen und eisernen Geschütze, und diesemdie bürgerliche Baukunst, die ihm bei Aufführungder Militairgebäude und selbst der gemauerten Wall-theile: Futtermauern, Kasematten, Kaponieren unddergl-, unentbehrlich ist.

§- 5.

Die Vorschriften der taktischen und strategi-schen Lehrbücher beruhen theils auf herkömmlichenBestimmungen, theils auf Meinungen, über diesich nur durch eine vielseitige Erfahrung oder durcheine fortgesetzte Lektüre der Kriegsgeschichte, mitVergleichung der aufgestellten Grundsätze und derwirklichen Erfolge und Thatsachen, urtheilen läßt.Oft werden irrige Voraussetzungen und Schlüssevom Glück begünstiget, und erscheinen durch dienoch größeren Fehler des Feindes als zu befolgendeGrundsätze; so daß man wohl auf den Glaubengeleitet werden kann:Die Schlachten werden