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Litteratur der Kriegswissenschaften und Kriegsgeschichte / bearbeitet von Dr. J.G. von Hoyer
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sens und der topographisch-militairischen Beschaf-fenheit seiner europäischen Provinzen, 8vo., 1824;o. Wussow, Uebersicht des Kriegsschauplatzes dereuropäischen Türkei, von der Donau bis Konstan-tinopel, 1828, und de Beaujour, Vovo^L ini-litüiro üan8 l'em^ire Ottoin., on Vosoription ckesos kronUdv68, soit uatuveI1e8, soll artiüoiellos,8vo., 1828.

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Obgleich die didaktischen Werke über die Bela-gcrungskunst die Leitung des Angriffes und der Ver-theidigung lehren, gestaltet sich jedoch die Ausfüh-rung öfters ganz anders, als es den aufgestelltenRegeln zufolge hätte geschehen sollen. Der Man-gel an Intelligenz, an Streit- und Vertheidigungs-mitkeln bei dem einen Theile, erlauben dem andernungewöhnliche Dinge zu unternehmen, die er un-ter andern Umstanden nicht ungestraft hätte wagendürfen. Ost rufen auch wenn Angreifer undVertheidiger mit gleichen Talenten und mit gleicherKraft einander entgegen treten neue Angriffs-arten neue Vertheidigungsmittel hervor; so dienenAngriff und Vertheidigung, einander wechselseitigzu fördern und der Vollendung näher zu bringen.Dem Schleuderschuffe und dem, für das Festungs-geschüh noch nachtheiligeren Gebrauche der Bom-ben, welche alle bis dahin übliche.Deckmittel un-nütz machten, begegnen die gewölbten oder mit Holzund Erde bedeckten Geschützstande, wodurch es demBelagerten möglich wird, seine Kanonen und Hau-