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Erster Band.
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Gustav Adolph, großer Gegner, ih" de» schwedi-schen Offizieren als daö Vorbild aller Krieger anpries.

Gottfried Heinrich, Herr zu Pappenheim,ein Sprößling deS uralten Geschlechts der Kalatine, warim Jahre 15CJ4 geboren. Nach vollendeten Studien undmehrjährigen Nerzen erhielt er die Stelle eine« NcichS-Hofraths. Beym Anödrnche des dreyßigjährigen Krie-ges trat er jedoch, ohne dieser Stelle zu entsagen, indie Kriegsdienste des Herzogs Maximilian von Baiern,welcher als oberster Feldherr der katholi>chen L>ga eingroßes Heer unter den Waffen hatte.

Als Oberstlieutenant kämpfte er in der Schlacht aufdem Weißenberg bey Prag mit, wo er schwer verwun-det auf dem Schlachtfelde liegen blieb, und nur durchZufall gerettet wurde. Nach seiner Wiederherstellungfolgte er der Tillyschen Armee in die Pfalz.

Den y. Januar 1Ö22 kam er jedoch aus Weinheiinum seine Entlassung ein, welche der Herzog unter dem25^ Februar annahm. Ueber die llrjachcn dieser plötz-lich.» Zurückziehung findet sich keine Spur. 3>» Sep. ,tember desselben Jahres tö22 wurde Pappenheun vomHerzoge wieder als Oberst angestellt und ihm ein Re-giment gegeben. Als dem Herzog Maximilian auf demReichstage vom Jahre 1Ü25 die Kurfürsten- Würde ver-liehen wurde, war Pappenhcim auch in Rcgcnsburgund übergab ein Memoire über die Nothwendigkeit,Frankenthal wieder einzunehmen. Da dieß daö erstemilitärisch« Memoire Pappenheimö ist, das sich behden Akten befindet, so haben wir eS hier beygefügt *).

M S. Beilage Nro. 1 .