und griff die Vanern mit solcher Heftigkeit an, daß siemit Hinterlassung von 2000 Todten daS Schlachtfeldräumen mußten *). Die Herberstorffischen Reuter ero-berten das Verlorne Geschütz wieder. Von den Kaiser-lichen waren 150 Man» geblieben, darunter 2 Haupt-leute, ein Lieutenant und 2 Fähnriche. Auf baierischerSeite zahlte man «nir 4 — 5 Todte.
Sehr erfreut war der Kurfürst über diese beydenSiege: »Wir haben gnädigst vernommen,» schrieb eran Pappeuheim, »ivaö Gestalten Gott der Allmächtige»gnadiglich verliehen, daß durch deine Deplerilät, ver-»stäiidige und tapfere Anweisung des Volks, dann durch»Assistenz der anwesenden getreuen Befehlshaber und»Soldaten, die rebellischen Unterthanen Lands ob der»EnS nunmehr zum zweyten Male, und zwar jüngstens»bey Gmunden durch dich und dein unterhabendes Volk»allein geschlagen, zertrennt und die bereits verlor-»nen Stücke, Munition und Bagage wieder erobert
miffäc Umfehec loben, der in der Flucht vor Gmundenden Obersten selbst, wie auch den Soldaten also zuge-sprochen, und aufgehalten hat, daß sich hohe und niedereOffiziere schämen sollen, daß keiner so beherzt gewesen,der ihm gefolgt hätte, und sie ihm wenigstens selbstZeugniß geben, daß er sich wacker und beherzt gezeigthabe. Er ist in die Stadt zum Obersten Lewel gerit-ten , und gesagt, ob er sich nicht schäme, den von Pap,penheim mit seinem Volke also stecken zu lassen, der nochso frisch und herzhaft sammt seinen Soldaten mit denBauern thu» fechten, hat's zuletzt dahin gebracht, daßwieder Etliche z-ost festum heraus gekommen sind.»
*) S. die Beilage» Nro. g. 10. und lt.