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Erster Band.
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hen. Anfangs Inly kam «r nach München zurück, undda unterdessen der alte Markgraf aus der Schweiz nachHolland gegangen, und somit für die obere Markgraf-schaft nichts mehr zu fürchten war, so erhielt' Pappen-heim Befehl, mit seinen Truppen zum ligistischen Heerezu stoßen, welches unter dem Grafen Tilly in Nieder»fachsen stand. Den 2Y. Iuly marschirte er in Emmen-dingen ab, den y. August passirte er Frankfurt amMayn und Anfangs Sept. traf er vor Wolsenbüttelein, stvohin ihn Tilly dirigirk hatte *),

2« dieser Stadt lag eine dänische Besatzung von1500 Mann zu Fuß und 500 Pferden unter dem Gra-fen von SolmS und dem Oberste» Ban Loo. Außer-dem waren auch die protestantischen Bürger bewaffnet,und wurden zur Vertheidigung der Wälle gebraucht.

Pappenheim, welcher 22 Compagnien zu Pferd, undeben soviel zu Fuß hatte, umschloß nach uud »ach dieStadt mit Schanzen **), und da er nicht hinlänglichMunition und Geschütz hatte, um die Festung mit Ge-walt der Waffen zu erobern, so beschloß er, sie durchWasser einzunehmen. Deßhalb sieng er den 20. Okt.an, die Ocker, welche durch Wolsenbüttel stießt, durcheinen unterhalb des Dorfes Groß-Stockheim erbauten

^ *) S. Beilage Nro. ,6.

**) Diese Operation gieng jedoch sehr langsam vor sich, umso mehr da Pappenheim den 15. Scptemb. einen Theillciner Truppen dem Feldmarschall Grafen Anhalt hattesenden müssen, welcher Nienburg belagerte, und einenAngriff des KönigL von Dänemark besorgte. Die Gar-nison »on Wolsenbüttel machte rjglich Ausfälle, welchedem Pappenheinnschen täorpL viel« Leute kostete». SieheBeilage Nro. 17.