Thürme zu stecken, Dero Statthalter überantworten lasse».Wollte Euer churfürstlichen Durchlaucht gerne umständlichvon allen Occasionen geschrieben haben, so haben wiraber, Gott sey Dank — so viel zu verrichten und' jitwirken gehabt, daß mir vor Arbeit keine Zeit verblieben,Sie werde» es aber von dem von Starzhanfen mit mehrrerem gnädigst zu veruehmen haben.
Morgen, will's Gott, reisen wir auf Haag,' alldaich vernahm, daß die Bauern noch ihr letztes wagenwollen, habe Herrn Obersten von Herlinberg geschrieben,daß er sich mit sammt seinem Volk gleichfalls aüf deinGeyersberg verschanzet einfinde, »erhoffe mit der HülfeGottes Euer churfürstlichen Durchlaucht bald gute Zeitungferner vernehnien zu lassen.
14. Beylage.
Bericht PappenheimS aus Beuerbach vonl L5tenNovember 1627*
Heute in der Stund bin ich in Beuerbach ankomme»,habe solchen Markt, obwohl er abgebrannt, besetzt, auchNeukirchen, der Anfang dieses Unwesens sich gutwilligergeben, und verhoffentlich (Gott sey ewig Lob) innerhalbdrey Wochen Alles verrichtet, was Euer chnrfürstlicheDurchlaucht mir gnädigst anbefohlen haben. Dir Donauist also auch nunmehr rein und erledigt, doch habe ichheute nach Ried geschrieben, daß man von oben herabfahren und Me Schiffe hinweg nehmen solle, wie ichdann morgen — will's Gott — allen möglichen Ul"ßwill anwenden, die Schiffahrt ganz zu versichern, undaste ihre Schanzen niedcrreissen lassen.