Band 
Erster Band.
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<S von einem National-Feldbataillon abgelöst werdenwußte, allein auch diesem gelang der Sturm nicht undda es sich ganz verfeuert hatte, wurden drey Kom-pagnien unsers Regiments beordert, daö Feuer so langezu unterhalten, bis obiges Bataillon wieder mit Muni-tion versehen seyn wurde. Eine dieser Kompagnienrückte gegen die Mühle, welche außerhalb der Stadtund vom Feinde besetzt war, die beyden andern inar-schirte» gegen die Stadt selbst und kamen hinter eineMauer zu stehen, wovon das Thor nur siebenzehen biszwanzig Schritte entfernt, aber verrammelt war. Dadie Mauer nicht so lange war, um die beyden Kom-pagnien zu decken, und die Franzosen auö den Häusernunaufhörlich auf sie feuerten, ohne von ihnen dagegeneinen Schaden erleiden zu können, so beschloß der Lieu,tenant Zerwick, um diesem vertheidigungslosen Zustandezu entgehen, zu suchen, in die Stadt selbst einzudringen.

Obwohl nun der Feind aus den Häusern alles genaubeobachten und das Thor bestreichen konnte, wo es nureinem Manne nach dem andern durchzukommen möglichwar, so waren Loch unter dem Befehle deö HanptmannKlein die beyden Kompagnien bald ganz in die Stadteingedrungen, welchen der Lieutenant Zerwick, dieAvant«garde führend, mit Muth und Entschlossenheit voran«gieng.

Unter dem heftigen Feuer der Franzosen äüö denHäusern rückten sie i» der Hauptstraße vor — eist Ne«bengäßchen ließ Lieutenant Zerwick durch den FeldwebelBiichel und einen Theil seiner Mannschaft besetzen,um nicht abgeschnitten zu werden, auch wurde derFeld-cwebel bald angegriffen, drängte den Feind aber durchsein tapferes Benehmen immer wieder zurück.