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Erster Band.
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dazu gehörigen Kugeln i Pfund (Nürnberger Silber-Gewicht) *) wiegen. Man hat aber auch solche Feuer-Gewehre, wo 21, und andre, wo 16 der daraus zu schie-ßenden Kugeln besagtes Gewicht haben. Vergebensforschen wir »ach Thatsachen, woraus sich die Voxzüg-lichkeit des einen oder des andern dieser Kaliber rück-sichtlich der Wirkung deS FeuerS herleiten ließe. Diesessowohl als auch die übrigen Nachtheile eines großenKalibers muß man zum Theil schon bemerkt haben, weilder von r Loth bey diesen Gewehren immer seltner zuwerden pflegt. Aber doch scheinen noch immer diejeni-gen Feuer-Gewehre, wo 18 Kugeln i Pfund wiege»,den von kleinerem Kaliber den Vorzug streitig zu ma-chen. Weit entfernt, die wichtige Frage: welches ist dervorzüglichste Kaliber für die Infanterie-Feuer-Geweh-re? hier entscheiden zu wollen, will ich eö nur versu-chen, diejenigen Vortheile anzuführen, welche den Feuer-Gewehren von kleinerem Kaliber eigen sind. Dieseswird am füglichsten durch Lergleichung dreyer Geweh-re, wovon daö erste 18, das zweyte 21, daö dritte 24Kugeln pr. Pfund schießt, geschehen können.

H. 3.

Gewicht der drey erwähnten Gewehre.

Wen» man sich der zur größtmöglichen Schußweiteerforderlichen Pulver-Ladung bey einem Feuer-Ge-wehr bedienen will, so muß (wenn die Wirkung deSRückstoßes dem Manne, welcher das Gewehr abfeuert.

*) Wird in der Folge nicht ausdrücklich da» Gegentheil ge-sagt, so versteht man immer unter dem Gewicht daSNürnberger Silber-Gewicht.