Band 
Erster Band.
Seite
6
JPEG-Download
 

oder durch daS Gefecht mit dem Basonet den Sieg ent-scheiden soll; so wird man eine so beträchtliche Erle»ch-terung des Feuer-Gewehres nicht für unbedeutend er-klären, und wirklich muß man die Vortheile der mög-lichsten Erleichterung deS Infanterie-Feuer-GewehreSschon anerkannt habe», weil man dieselben durch an-dere Mittel (wiewohl ohne den erwünschten Erfolg) zubezwecken suchte. Nur in der Verminderung deS Kali-bers ist die Möglichkeit dieser Erleichterung gegründet.

5. .

Don der Zahl der in der Tasche zu tragende»»Patronen.

Von den Patronen der gegenwärtigen Feuer-Ge-»vehre soll der Man» 50 in der Tasche tragen. DaSGeivicht dieser Patronen beträgt 2 Pfund l6 Loth, folg-lich die Last des Gewehres und der dazu gehörigen Pa-tronen 15 Pfv. li) L. Soll nun bey einem kleinen Ka-liber die Last des Ge>vehrcö und der zu tragenden Pa-tronen der so eben erivähuten gleich seyn; so müssenmehrere, nämlich beym ziveyten Gewehre 56, und beymdritten 84 Patronen in die Tasche kommen. Nehmenwir für den ziveyteii Fall 55, und für den dritten 80Patronen an; so ist die Last des Geivehreö und derin die Tasche bestimmten Patrone» 13 Psd. 14 L. und45 Psd. 11 Loth.

Ungeachtet nun durch diese Einrichtung die zu tra-gende Last in den drey Fallen beynahe gleich ist; {sogewähren doch beyde letzter» Fälle dem Manne mehrErleichterung, »veil die Beivegnngen mit seinein Ge-wehre »veniger anstrengend für ihn sind. Dadurch, daß