Band 
Erster Band.
Seite
22
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H. n.

" Da nun die stärkste Ladung, welcher man sich beydem Infanterie-Feuer-Gewehre bedient, diejenige ist,wobey der Rückstoß noch erträglich ist: so folgt auchauö dem, was über den Rückstoß der Feucr-Gewebregesagt wurde, daß für die zur größtmögliche» Schuß-weite erforderliche Ladung keine allgemeine Regel Stattfinden kann, daß sie also auch nicht immer halb Kugelschwer seyn darf. Ein kleiner Spielraum, ei» kleinesweit vorgebrachtes Zündloch, gutes Pulver, alles dieseskann eine schwächere Ladung nothwendig machen, ohnedaß hiedurch die Schußweite vermindert wird.

h. 12.

So verschieden nun alle diese Ursachen an und fürsich seyn mögen, welche den Rückstoß bewirken, so bleibtdoch das Verhältniß des nothwendigen Gewichtes deSFeuer-Gewehres zur Kugel unveränderlich, wenn manbey derjenigen Ladung stehen bleiben will, wobey derRückstoß für den Mann noch erträglich ist; und hierinliegt eigentlich der Grund, warum ein Feuer-Gewehrvon kleinem Kaliber eine größere Schußweite, als einanders von einem größern Kaliber haben kann. Ummich hierüber noch deutlicher zu erklären, nehme ichzwey Feuer-Gewehre an, wovon das erste 18, und daszweyte 24 Kugeln pr. Pfund schießt. Das GewichtdeS ersten soll und das deS zweyten 83 Pfund seyn.Diejenige Ladung, wodurch man die größtmöglicheSchußweite erreichen könnte, wäre beym ersten ^ Pfd.,beym zweyten ^ Ps.

Das erste Gewehr aber kann, weil es zu leicht ist,