kelt worden waren, mit seinen Leuten gefangen wor-den seyn, denn er kam mit selben der Truppe, dieunterdessen schon abmarschirt war, nicht mehr nach-
General de la Motte hatte von dem Dorfe anSBothen mitgenommen, und die Truppe setzte die übrigeNacht hindurch ihren Marsch bis zum anbrechendenTage fort, wo sie wieder ein Dörfchen erreichte, undein paar Stunden auöruhte.
Durch die griinmig schneidende Kalte hatte sich indieser Nacht beynahe alle Mannschaft Hände und Füßeerfroren. Viele blieben aus Mattigkeit zurück, undfanden unter freyem Himmel, im tiefen Schnee ihrenTod. Als gegen 10 Uhr wieder aufgebrochen werdensollte, war die Dioisio» nur mehr an 60 Mann stark,von denen sich kaum die Halste mehr fortzuschleppenvermochte. Deinungcachtet gieng der Zug ohne längerenAufenthalt langsam weiter, und langte gegen Mittagaus einer breiten Straffe an, wohin sich der WaldwegauSbog.
Die Strasse führte z» einem großen Dorfe, in wel-chem die Truppe kaum angekommen war, als sich Ko-saken - Abtheilungen im Nucken derselben zeigten, undeine Menge versprengter französischer Flüchtlinge mitder Nachricht herbeygelanfcn kamen, daß der Feind ih-nen auf dem Fuße folge; — deßwegen beeilte sich Ge-neral de la Motte, mit seine» wenigen Leuten wiederin den nahen Wald zu entkommen, unter dessen Schu-tze er, auf Schleichwegen, verborgen und nugestörtden Marsch fortzusetzen gedachte.
Ein zügelloser Hanfe französischer Flüchtlinge folgtenach, hieng sich ängstlich und zudringlich an die Mann-schaft an, und brachte Verwirrung in den kleine» Zug,